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Zwischen 20'000 und 30'000 Menschen haben in der Nacht auf Donnerstag in der Basler Innenstadt den 14. Meistertitel des FC Basel gefeiert. Das von vielen fieberhaft erwartete spontane Fest verlief friedlich und problemlos, führte aber zu einem riesigen Abfallberg.

Aus Sicht der Polizei verlief die Meisterfeier in der lauen Sommernacht "völlig problemlos", wie Sprecher Klaus Mannhart am Donnerstagmorgen auf Anfrage sagte. Weder die Polizei noch die Sanität habe besondere Vorkommnisse vermeldet.

Stadtreinigung im Sondereinsatz

Viel zu tun gab es nach der Meisterfeier für die Stadtreinigung, die ab 4 Uhr früh mit rund 40 Mitarbeitenden einen Sondereinsatz zu leisten hatte. Nach Auskunft von Stadtreinigungs-Chef Alexander Isenburg mussten rund ums Fussballstadion, auf dem Weg von dort zum Barfüsserplatz und in der Innenstadt rund 15 Tonnen Abfall weggeräumt werden. Das sei mehr als bei früheren Meisterfeiern.

Auf dem Barfüsserplatz hatte es laut Isenburg mehr Müll als jeweils am Ende der Fasnacht. Insbesondere habe es wahnsinnig viele Scherben gehabt, was bei einer Wischmaschine zu einem Platten führte. Auch leere Aludosen lagen zuhauf herum.

Stadt im Freudenrausch

Nach dem 3:0 Sieg des FCB gegen den FC Luzern hatte in Basel ein wahrer Freudenrausch geherrscht. Die Fans zogen rot-blaue Fahnen und Schals schwingend, singend und Bier trinkend in die Innenstadt, die zuvor für jeglichen Verkehr gesperrt worden war. Die Menschenmasse auf dem Barfüsserplatz wuchs stetig an. Die Fans mussten allerdings einige Zeit ausharren, bis die Fussballspieler auftraten.

Die erfolgreiche Mannschaft fuhr in offenen Autos vom Stadion ins Zentrum. Nach ihrer Ankunft auf dem Barfüsserplatz um 00.30 Uhr präsentierten sich die Spieler mit dem Meisterkübel auf dem Balkon des Stadt-Casinos.

Die Fans sangen Lieder und der Platz erleuchtete in den roten Farben der verpönten Pyros. Diesen magischen Moment zu erleben, sei der Höhepunkt im Fussballjahr, sagte Trainer Thorsten Fink schon im Voraus.

Wie üblich wurde jeder Spieler, Trainer Fink sowie der Vorstand einzeln auf den Balkon gerufen und frenetisch bejubelt. Als Präsentator amtete der Baselbieter Beni Huggel, der mit Witz seine Kollegen vorstellte. Die Spieler trugen dabei das Meistertrikot 2011, das sie im Stadion erhalten hatten.

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SDA-ATS