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Bau des neuen Elefantenparks beginnt - Sechsmal so gross wie heute

Die sechs asiatischen Elefanten im Zoo Zürich haben klare Vorstellungen von ihrem zukünftigen Zuhause: So hat die sechsjährige Farha am Mittwoch per Rüssel die Baupläne für den neuen Elefantenpark Kaeng Krachan an Zoodirektor Alex Rübel übergeben.

Ein wenig Geduld muss die Elefantengrossfamilie jedoch noch haben. Zwar sind die ersten Baumaschinen schon aufgefahren, doch bezugsfertig ist die 10'000 Quadratmeter grosse und 41 Millionen Franken teure Anlage erst im Frühling 2014.

Bis dahin wird sich das Gelände im östlichen Teil des Zoos in eine asiatisch anmutende Landschaft verwandeln mit üppigem Wald und einem ausgetrockneten Flussbett. Die Familie hat dann auch Platz zum Wachsen. So können hier insgesamt zehn bis zwölf Tiere leben: zwei Bullen und vier erwachsene Weibchen mit ihrem Nachwuchs.

Die Anlage werde ein neues Wahrzeichen für den Zoo, die Stadt und den Kanton werden, sagte Alex Rübel. Hier kann der Zoo vermitteln, wie die Tiere natürlich leben.

Eine besondere Attraktion dürfte das Badebecken werden, bei dem Besucher die Tiere sogar beim Schwimmen unter Wasser beobachten können. Ein Blickfang wird die schalenförmige Dachkonstruktion des Elefantenhauses, für die 2000 Tonnen Holz verbaut werden.

Zusammenarbeit mit Naturschutzprojekt

Wie bereits beim Masoala Regenwald, verbindet der Zoo auch den neuen Elefantenpark mit einem Naturschutzprojekt im Freiland, nämlich dem Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand. Sowohl das Erscheinungsbild als auch die Informationen sind auf diese Schutzprojekt ausgerichtet und der Zoo will einen Beitrag zur Erhaltung der Elefanten in der Wildnis leisten.

Denn der asiatische Elefant ist vom Aussterben bedroht. Der Bestand wild lebender Tiere wird auf rund 40'000 Tiere geschätzt. Europäische Zoos führen ein Erhaltungszucht-Programm, an dem sich rund 70 Institutionen beteiligen. Auch die Zürcher Elefanten sind Teil dieses Programms.

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