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Bauarbeiter fordern mehr Lohn und mehr Sicherheit

Mehrere hundert Bauarbeiter haben am Samstagnachmittag in Zürich gegen die abgebrochenen Lohnverhandlungen vor dem Sitz des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) demonstriert. Sie errichteten eine Mauer vor dem Zugangsweg zum SBV.

Wenn der Verband bei den Verhandlungen mauere, dann mauere man ihn halt ein, hiess es vor Ort. Auf einem mitgeführten Transparent stand zu lesen: "Respektlose Baumeister! Die Bauarbeiter haben eine Lohnerhöhung verdient!" Damit die Forderung nicht ungehört blieb, kamen auch Trillerpfeifen zum Einsatz. Zudem wurden zahlreiche Unia-Fahnen geschwenkt.

Die Demonstranten hatten sich nach einer Sitzung des Bauarbeiterparlamentes der Gewerkschaft Unia formiert und zogen vom Limmatplatz übers Central zum Sitz des SBV.

Gemäss einer Mitteilung der Unia haben rund 400 Bauarbeiter an der Sitzung teilgenommen und den Forderungskatalog für die anstehenden Verhandlungen des Landesmantelvertrags (LMV) im Bauhauptgewerbe verabschiedet. Eine der Hauptforderungen sei ein besserer Gesundheitsschutz bei Schlechtwetter.

Der LMV für das Bauhauptgewerbe läuft Ende 2015 aus. Die Lohnrunde 2015 mit den Gewerkschaften Unia und Syna war vom Zentralvorstand des SBV im Herbst für gescheitert erklärt worden.

Damit habe sich der SBV einen Bärendienst erwiesen, heisst es im Communiqué weiter. Die Bauarbeiter seien wütend und würden im nächsten Jahr umso entschiedener die notwendigen Verbesserungen im Landesmantelvertrag einfordern.

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