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Eine technische Ursache steht bei der Kollision zwischen einem Bauzug und einem Gleisbagger in Samstagern ZH im Vordergrund.

Kapo Zürich

(sda-ats)

Ein privater Bauzug ist am Donnerstag zwischen Wädenswil und Samstagern im Kanton Zürich in einen Schienenbagger gekracht. Drei Bauarbeiter wurden kurzzeitig ins Spital gebracht.

Der Bauzug fuhr gegen 4.15 Uhr von Samstagern talwärts in Richtung Wädenswil, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag mitteilte. Kurz vor dem Bahnhof Grüenfeld kam es zu einer Kollision mit einem Gleisbagger.

Der Bagger wurde noch einige hundert Meter bis zum Stillstand des Zuges auf dem Gleis weggeschoben. Dabei wurden Fahrleitungen auf einer Länge von mehreren hundert Metern heruntergerissen. Laut Angaben der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) wurden auch mehrere Fahrleitungsmasten geknickt sowie Gleise und technische Einrichtungen beschädigt.

Ein Bauarbeiter erlitt beim Unfall leichte Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen ins Spital gefahren werden. Zwei weitere Arbeiter wurden zur Kontrolle ebenfalls ins Spital gebracht. Alle drei konnten noch am gleichen Tag wieder nach Hause entlassen werden.

Die genaue Unfallursache ist laut Kantonspolizei unklar. Gemäss ersten Erkenntnissen steht eine technische Ursache im Vordergrund.

Die S-Bahnzüge S13 der Südostbahn-Linie Wädenswil - Einsiedeln fallen zwischen Wädenswil und Samstagern bis auf Weiteres aus. Es verkehren Ersatzbusse.

Die Aufräumarbeiten haben inzwischen begonnen. Damit die Strecke möglichst rasch wieder befahren werden kann, wird gemäss SOB rund um die Uhr gearbeitet. Das Ziel sei, dass der reguläre Bahnbetrieb am Montag wieder aufgenommen werden könne. Allerdings ist noch nicht restlos geklärt, ob sich dieser Terminplan einhalten lässt.

SDA-ATS