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Die Bauerngewerkschaft Uniterre hat am Montag auf dem Berner Münsterplatz eine ganztägige Aktion für einen höheren Milchpreis und eine andere Agrarpolitik durchgeführt. Die rund 50 Teilnehmer wollten zuerst auch noch die Nacht in Bern verbringen.

Am späteren Nachmittag beschlossen sie aber, die Aktion abzubrechen und nach Hause zu fahren. Um der Aktion auf dem nicht besonders zentral gelegenen Münsterplatz mehr Wirkung zu verleihen, beschlossen sie, das mitgebrachte Vieh zuerst durch die Stadt zum Bundesplatz zu treiben und erst vor dem Bundeshaus aufzuladen.

Auf den Münsterplatz hatten die Uniterre-Mitglieder auch Schafe, Ziegen und Hühner mitgebracht. Dort waren auf zahlreichen Transparenten auch ihre Forderungen zu lesen.

In einer Medienmitteilung schreibt Uniterre, viele Bauernfamilien befänden sich in einer prekären Lage. Der wirtschaftliche und soziale Druck steige, während die Preise sänken. Deshalb brauche es einen Preis von einem Franken pro Liter erstklassige Milch und von einem Franken pro Kilo Brotweizen.

"Echte Ernährungssouveränität"

In der Landwirtschaftspolitik der kommenden Jahre wünscht sich Uniterre einen Kurswechsel hin zu einer "echten Ernährungssouveränität".

An der Aktion nahmen auch eine Vertreterin und ein Vertreter einer österreichischen respektive französischen Produzentenvereinigung teil. Sie riefen zur gemeinsamen Solidarität im Kampf um angemessene Preise auf.

Einig sind sich die Bauernvertreter Frankreichs, Österreichs und von Uniterre laut ihren Reden auch, dass Grossverteiler etwa in Werbespots mit einer Landwirtschaft werben, die es in dieser heilen Art gar nicht mehr gibt. Vielmehr verlangten die Grossverteiler immer mehr Effizienz.

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SDA-ATS