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Bauen ist in der Schweiz erneut teurer geworden. Die Baupreise sind im Halbjahr zwischen Oktober 2010 und April 2011 um 1,5 Prozent gestiegen. Im vorangegangenen Halbjahr hatte die Zunahme noch 0,8 Prozent betragen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Der Index, der revidiert nun auch weitere Bauwerksarten berechnet und als neue Basis Oktober 2010 hat, stieg auf 101,5 Punkte.

Die Zunahme der Baupreise wird insbesondere auf den Preisanstieg im Tiefbau zurückgeführt (+2,1 Prozent), die Preise im Hochbau (+1,3 Prozent) stiegen etwas weniger stark an. Diese Entwicklung zeugt laut BFS von der nach wie vor guten Konjunkturlage in der Bauwirtschaft.

Innert Jahresfrist (April 2010 bis April 2011) verzeichnete das gesamte Bauwesen eine Preissteigerung von 2,3 Prozent. Leicht überdurchschnittlich war der Anstieg im Hochbau (+2,4 Prozent). Im Tiefbau stiegen die Preise um 2,1 Prozent.

Anstieg in allen Grossregionen

Im Hochbau stiegen die Baupreise zwischen Oktober 2010 und April 2011 in sämtlichen Grossregionen. Der Anstieg liegt zwischen 0,8 Prozent im Tessin und 1,8 Prozent in der Genferseeregion. Im Jahresvergleich befinden sich die Preisanstiege zwischen 1,5 Prozent im Tessin und 3,1 Prozent in der Ostschweiz.

Im Tiefbau verlief die Preisentwicklung heterogener. Die Nordwestschweiz verzeichnete einen Preisrückgang von 0,7 Prozent und in den übrigen Regionen stiegen die Preise. Die Preissteigerungen liegen dabei zwischen 0,3 Prozent im Espace Mittelland und 5,1 Prozent in der Ostschweiz. Im Jahresvergleich wurden die Preiserhöhungen zwischen 0,3 Prozent in der Genferseeregion und 4,6 Prozent in Zürich registriert.

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SDA-ATS