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Fussball - Pep Guardiola will bei Bayern München den von ihm eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen - die Spieler müssen ihm dabei folgen. Der Massstab sind Leistungen wie in Manchester und Leverkusen.
Sein Start beim Triple-Sieger war verheissungsvoll, für Traumfussball und weitere Titelgewinne aber verlangt Pep Guardiola von den Profis des FC Bayern absolute Gefolgschaft. Der Chef sei er, stellte der 42 Jahre alte Star-Trainer vor der Fortsetzung der Bundesliga am Samstag mit dem Heimspiel gegen Mainz und der anschliessenden Champions-League-Partie gegen Viktoria Pilsen im vereinseigenen "Bayern-Magazin" unmissverständlich klar.
"Ich bin ein grosser Freund meiner Spieler, wenn sie akzeptieren, was ich sage. Wer meine Entscheide annimmt, den unterstütze ich - wer das aber nicht verstehen will, wird oft auf der Tribüne sitzen", erklärte Guardiola, der gewöhnlich keine Interviews gibt, sondern sich nur in Pressekonferenzen oder nach Spielen im Fernsehen äussert.
"Ich bin davon überzeugt, dass wir noch besser werden, wenn alle Spieler fit sind. Aber wir werden am Ende der Saison nur dann um Titel kämpfen, wenn jeder Spieler in diesem grossartigen Kader meine Entscheide annimmt. Ansonsten bekommen wir Probleme", verdeutlichte der Katalane.
Nach etwas mehr als drei Monaten beim Champions-League-Sieger stellt Guardiola seinem Team ein gutes Zwischenzeugnis aus. "Es hat mich ehrlich gesagt ein bisschen überrascht, wie schnell die Spieler meine Ideen aufgenommen haben. Ich dachte, wir brauchen dafür deutlich mehr Zeit." Das Niveau sei "schon jetzt sehr, sehr hoch". Die Bayern führen die Bundesliga nach acht Spielen mit einem Punkt vor Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen an. Auch in ihrer Champions-League-Gruppe sind sie nach zwei Siegen Erster.
Zum Massstab erhebt Guardiola die jüngsten Auswärtsauftritte bei Manchester City (3:1) und in Leverkusen (1:1), als Ribéry und Co. den Gegner jeweils dominiert hatten. "Das sah über weite Strecken so aus, wie ich mir unser Spiel vorstelle."

SDA-ATS