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BAZL muss beim Flugplatz Samedan teilweise neu entscheiden

Dieser Inhalt wurde am 08. Oktober 2009 - 12:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Samedan - Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) muss im Streit um die Höhe der Schneemauern auf dem Flughafen Samedan über die Bücher. Das Bundesverwaltungsgericht hat der Flugplatzbetreiberin Engadin Airport teilweise Recht gegeben.
Das BAZL hat sich bei seinem Entscheid laut Bundesverwaltungsgericht zu wenig mit den konkreten Flugplatzverhältnissen, den betrieblichen Bedingungen und der Interessenlage des Flugplatzes auseinander gesetzt.
Das BAZL hatte den Flugplatz am vergangenen 16. Februar nach einem Flugzeugunfall mit zwei Toten und einem Verletzten vorübergehend geschlossen. Ein Business-Jet aus Österreich war vier Tage zuvor bei der Landung gegen eine Schneemauer geprallt. Bereits am 6. Februar war eine Maschine beschädigt worden.
Bei einer Inspektion am 15. Februar war das BAZL zum Schluss gekommen, dass die Schneewälle auf dem Flugplatz internationalen Vorgaben nicht genügen würden, da sie zu hoch wären und zu nahe an der Piste liegen würden. Das BAZL forderte von der Flughafenbetreiberin entsprechende Anpassungen.
Weiter verlangte es ein Konzept für das Flugzeugparking (Snowpark), eine Aktualisierung der internen Vorgaben zur Räumung von Pisten- und Rollweg sowie eine generelle Schwarzräumung der Hartbelagpiste. Die Engadin Airport gelangte dagegen ans Bundesverwaltungsgericht, das ihre Beschwerde nun teilweise gutgeheissen hat.

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