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Für den Präsidenten der BDP Schweiz ist der Absturz der Berner BDP bei den Grossratswahlen eine Schlappe, "die man nicht schönreden kann". Offenbar sei es den Bernern nicht gelungen, ihre konservative Herkunft abzulegen und sich als Mittepartei zu positionieren.

Dies sei "kein Vorwurf, aber eine Feststellung", sagte der nationale BDP-Präsident gegenüber Radio SRF. Wenn er das gute Abschneiden der Grünliberalen und der EVP betrachte, gewinne er den Eindruck, dass es im Kanton Bern "in der Mitte Platz gehabt hätte".

Weil die Berner BDP aber explizit aus der SVP herausgewachsen sei und "dieselbe Politik mit einem anderen Stil weitergefahren hat", zögen die Wähler rechts der Mitte offenbar das Original vor. Die BDP hatte am Sonntag bei den Kantonalwahlen 11 ihrer bisher 25 Mandate im 160-köpfigen Grossen Rat verloren. Die SVP legte 5 Sitze zu, die GLP 7 Sitze.

Gesamtschweizerisch versuche die BDP, sich als lösungsorientierte Mitte-Partei zu positionieren, die "modern und progressiv" politisiere. Dass der Aufschwung der BDP im Kanton Bern gestoppt worden sei, müsse ein Weckruf sein für die anderen Kantonalparteien. Die früheren Erfolge "haben wir günstig bekommen". Die BDP dürfe sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen.

SDA-ATS