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Acht Wochen nach dem Prolog in Den Haag geht die Beachvolleyball-Saison mit dem Fünf-Sterne-Turnier in Fort Lauderdale in Florida so richtig los. Beachvolleyball wird immer mehr zum Ganzjahressport.

Während die Schweiz von einer Kältewelle überrollt wird, schwitzen die besten Beachvolleyballerinnen und -volleyballer in der Hitze von Florida. Es klingt (aus europäischer Sicht) gewöhnungsbedürftig, aber Beachvolleyball im Winter wird immer mehr zur Gewohnheit. Das erste Turnier der World Tour hatte bereits Anfang Januar (in der Halle) stattgefunden, nun folgt mit dem Major in Fort Lauderdale bereits einer der drei Höhepunkte des Jahres.

Nur im Juli in Gstaad und im August in Wien finden noch Turniere der höchsten Kategorie (5 Sterne) statt. Und im September, wenn die Saison normalerweise zu Ende geht, beginnt für die Beachvolleyballer bereits der Qualifikations-Zyklus für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

"Die Saison wird immer länger, die Teams müssen immer mehr überlegen, wie sie ihre Saison gestalten wollen", sagt dann auch Philippe Saxer, der Direktor Beachvolleyball von Swiss Volley. "Die Teams hatten diesen Herbst lediglich eine Pause von einem Monat. Dann stiegen sie bereits wieder in das Training ein."

Olympia-Medaille als Ziel

Für den ersten Saisonhöhepunkt in Florida sind die besten beiden Schweizer Frauenteams an den Positionen 5 (Nina Betschart/Tanja Hüberli) und 6 (Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré) gesetzt - mitten in der Weltklasse. Saxer dämpft die Erwartungen dennoch: "Die Erwartungen von Aussen sind eher höher als bei uns intern."

Die Strategie ist mittelfristig ausgerichtet, auf die Olympischen Spiele in zweieinhalb Jahren. "Das tönt vielleicht unschweizerisch, aber wir wollen in Tokio nicht nur mit zwei Frauenteams am Start sein, wir wollen dort auch zum Favoritenkreis auf eine Medaille gehören", sagte Saxer. "Auch wenn der Weg noch lang ist, wir sind guter Dinge."

Mit Konstanz nach vorne

Saxer hat berechtigte Hoffnungen. Das vor einem Jahr neu formierte Duo Heidrich/Vergé-Dépré spielte bereits in seiner ersten Saison stark auf. "Sie haben mehrmals aufgezeigt, was möglich ist", so Saxer. "Das ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass Anouk die Position und die Seite gewechselt hat." Trotzdem mahnt er zur Vorsicht. Rückschläge können bei einem neuen Duo immer wieder mal vorkommen. "Sie müssen Konstanz an den Tag legen."

Auch bei Betschart/Hüberli war die Konstanz im letzten Sommer ein Thema. Das Duo hat seine dritte gemeinsame Saison in Angriff genommen und mit Platz 3 in Den Haag bereits ein Topergebnis herausgespielt. "Sie haben erneut einen Schritt vorwärts gemacht", ist Saxer auch für dieses Duo zuversichtlich.

Eine Frage der Routine

Etwas mehr Sorgenfalten bereiten dürften Saxer die Schweizer Männer. In Fort Lauderdale war keines der Teams direkt für das Hauptturnier qualifiziert - auch Nico Beeler und Marco Krattiger nicht. Die beiden sind nach der letzten Saison als einzige bei den Männern zusammen geblieben.

Für den 24-jährigen Beeler und den 23-jährigen Krattiger geht es weiterhin primär darum, Erfahrungen zu sammeln. "Wenn man sieht, welche Teams immer noch an der Spitze der Weltrangliste klassiert sind, dann zeigt es, wie wichtig die Routine bei den Männern ist", so Saxer. Athletisch seien Beeler/Krattiger dabei, und in der Vergangenheit hätten sie bereits gezeigt, dass sie mithalten können. "Sie müssen nun lernen, was es noch braucht, um regelmässig ganz vorne dabei zu sein."

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SDA-ATS