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Der BSV Bern Muri und Pfadi Winterthur bestreiten heute Abend (19.30 Uhr) in der Berner Wankdorfhalle den Cupfinal. Die Berner streben den ersten Titelgewinn seit 1985 an.

Der BSV hatte auf dem Weg in den Final die deutlich schwierigeren Aufgaben zu bewältigen. Er eliminierte nacheinander St. Otmar St. Gallen (29:20), das als Titelverteidiger angetretene Wacker Thun (30:26), Kriens-Luzern (32:25) und Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen (26:20). Die Winterthurer dagegen trafen einzig im Halbfinal mit Suhr Aarau (22:19) auf ein NLA-Team.

Quasi als Belohnung dürfen die Berner gegen Pfadi nun zu Hause spielen, was der entscheidende Vorteil sein könnte. Das Team von Trainer Aleksandar Stevic blieb in der laufenden Saison vor heimischem Publikum ungeschlagen, gab einzig gegen den NLA-Leader Wacker Thun (31:31) einen Punkt ab. Gegen die Winterthurer gab es einen 34:27-Sieg.

Überhaupt haben sich die Berner in der ersten Spielzeit unter dem Deutschen Stevic sehr gut entwickelt. Nachdem sie in diesem Frühjahr die Playoff-Halbfinals um elf Punkte verpasst hatten, war es das Ziel, kurz- bis mittelfristig die Lücke zu den Top 4 zu schliessen. Das gelang nun schneller als erwartet. Die NLA-Qualifikation beendete der BSV mit einem Rückstand von vier Punkten auf Leader Wacker als Vierter.

Nach den Stärken gefragt, antwortete Stevic: "Der Zusammenhalt im Team." Dies manifestierte sich in einer sehr guten Abwehrleistung in den Top-Begegnungen. "Dann fällt das Spiel nach vorne leichter", erklärte Stevic. Sie hätten im Angriff eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern.

Dank den Erfolgen ist auch die Erwartungshaltung gestiegen. Nach Niederlagen in vier Cupfinals soll endlich der erste Titel seit 1985 her. Damals wurde der BSV zum dritten Mal Schweizer Meister. Stevic empfindet die Erwartungen als positiv. Er hofft auf einen Hexenkessel. "Ich spüre eine grosse Begeisterung. Der Cupsieg würde den Verein beflügeln."

Wie die Berner verfügen auch die Winterthurer über eine starke Verteidigung. Deren offensive Variante ist ungewohnt. "Sie versuchen, den Spielfluss der Gegner zu zerstören", so Stevic. Er erwartet deshalb eine sehr kampfbetonte Partie mit aggressiven Abwehrreihen. "Wir müssen die Ruhe bewahren und vorne wenig Fehler machen."

Pfadi mit Verletzungspech

Pfadi und der BSV trafen bereits im Mai 2015 im Cupfinal aufeinander. Damals siegten die Winterthurer 26:25. Deren Trainer Adrian Brüngger rechnet mit einem ähnlich umstrittenen Spiel. Der Heimvorteil spreche für den BSV, sie hätten dafür mehr Final-Erfahrung, sagte Brüngger. Zu 2015 sieht er insofern Parallelen, als ihm erneut einige Leistungsträger fehlen. Unter anderen fallen die Schweizer Internationalen Pascal Vernier (Handbruch) und Roman Sidorowicz (Rumpf) aus. Weitere Spieler sind angeschlagen.

Ohnehin bekundeten die Winterthurer in der ersten Saisonhälfte viel Verletzungspech. Die "widrigen Umstände" erschwerten die Arbeit von Brüngger ungemein, auch weil die Qualität im Training darunter litt. Insofern können sich die Leistungen von Pfadi, das die Qualifikation im 3. Rang abschloss, durchaus sehen lassen. Das erste Halbjahr ist für Brüngger aber nur dann gut, wenn sein Team am Donnerstagabend gewinnt und zum fünften Mal die Cup-Trophäe in die Höhe stemmt.

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SDA-ATS