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Die beiden Pandas Wu Wen und Xing Ya wurden bei ihrer Ankunft in den Niederlanden begeistert empfangen. Die Tiere sind eine Leihgabe aus China. Pandas sind bedrohte Tiere und werden in ihrer Heimat besonders geschützt.

KEYSTONE/AP/PATRICK POST

(sda-ats)

Ein Riesenpanda-Pärchen ist in den Niederlanden begeistert empfangen worden. Die beiden seltenen Tiere, die eine Leihgabe Chinas an den Ouwehands Tierpark in Rhenen sind, landeten am Mittwochabend am Flughafen Schiphol.

Die Bärin Wu Wen und der Bär Xing Ya waren zehn Stunden zuvor in Chengdu in Zentralchina gestartet. Mehr als hundert geladene Gäste und Journalisten verfolgten die Ankunft der langersehnten Tiere in Amsterdam.

Nach der Landung wurden die beiden Pandas aus dem Frachtraum einer Sondermaschine der niederländischen Fluggesellschaft KLM geladen und in zwei Spezialkäfigen mit Plexiglasscheiben erstmals den Zuschauern präsentiert.

"Ich bin so froh, dass so viele Freunde gekommen sind, um meine beiden neuen Kollegen zu begrüssen", sagte der chinesische Botschafter Wu Ken. "Das ist ein riesiger Schritt in den bilateralen Beziehungen zwischen China und den Niederlanden."

Die Riesenpandas sollen 15 Jahre lang im Ouwehands Tierpark in Rhenen bleiben. Der Zoo und die niederländische Regierung hatten 16 Jahre lang mit China über die Leihgabe verhandelt. Bei einem Staatsbesuch von König Willem-Alexander und Königin Máxima im Oktober 2015 wurde dann eine Einigung erzielt.

Riesiges Spezialgehege

Der Tierpark hat in seinem Asien-Bereich bereits ein riesiges Gehege für die schwarz-weissen Bären gebaut: Es besteht nach Angaben des Zoos aus zwei Teilen, nämlich je einem separaten Innen- und Aussengehege für das Männchen und für das Weibchen, sowie aus mehreren Schlafzimmern, einem Geburtszimmer, einer Kühlzelle für die Lagerung von Bambus sowie Räumen für Tierärzte und Pfleger.

Der Bau kostete Medienberichten zufolge rund sieben Millionen Euro. Wie die Zeitung "Algemeen Dagblad" berichtete, belaufen sich die jährlichen Kosten des Zoos für die neuen Gäste auf rund eine Million Euro. Der Zoo selbst erklärte, er werde "Naturschutzaktivitäten in China jährlich mit einem grossen finanziellen Beitrag unterstützen".

Der Riesenpanda ist eine stark bedrohte Tierart und kommt in freier Wildbahn nur in der Volksrepublik China vor. Nach Angaben des Ouwehands Tierparks gibt es noch etwa 1850 wild lebende Riesenpandas.

SDA-ATS

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