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Heute beginnt an der Frauen-EM in den Niederlanden mit den Viertelfinals die K.o.-Phase. Neben dem Gastgeber, der gegen Schweden spielt, vermochte von den Favoriten bislang erst England zu überzeugen.

England trifft im Schlagerspiel am Sonntag in Deventer auf Frankreich. Titelverteidiger Deutschland spielt heute (20.45 Uhr) in Rotterdam gegen Dänemark, das Überraschungsteam Österreich träumt vor dem Duell am Sonntag gegen Spanien vom Halbfinal-Einzug. Eine Übersicht:

Der Gastgeber

Die Niederlande hielten den eigenen Erwartungen und dem Druck der Öffentlichkeit stand. Sie qualifizierten sich ohne Verlustpunkt für die Viertelfinals (heute 18.00 Uhr gegen Schweden). Die Mannschaft von Sarina Wiegman überzeugte in der Vorrunde mit gepflegtem Passspiel und einer starken Defensive. Prunkstück im 4-3-3 ist neben der Achse im Zentrum um Captain Sherida Spitse das Flügelspiel. Rechts wirbelt die schnelle Shanice van de Sanden, links die technisch überragende Lieke Martens.

Der Titelverteidiger

Obwohl sich Deutschland souverän für die K.o.-Phase qualifiziert hat, steht der achtfache Europameister in der Kritik. Vier Tore, drei davon vom Penaltypunkt, sind zu wenig für die Ansprüche des Titelverteidigers und Olympiasiegers. Nun wartet mit Dänemark ein Team, das erst einen Gegentreffer erhalten hat. "Wir liegen jetzt nicht da, umarmen uns ständig, sonnen uns, haben die rosarote Sonnenbrille auf und glauben, dass alles schön ist", sagte Steffi Jones, die an ihrem ersten Turnier als Bundestrainerin den medialen Gegenwind spürt. Jones hofft auch auf eine Leistungssteigerung von Dzsenifer Marozsan. Die Mittelfeldspielerin von Champions-League-Sieger Lyon, die als eine der Weltbesten gilt, sucht noch ihre Form.

Das Schlagerspiel

Den bislang stärksten Eindruck hinterliess England. Das Team von Mark Sampson feierte beim 6:0 gegen Schottland den bislang einzigen Kantersieg des Turniers und gewann die Gruppe D ohne Verlustpunkt. Als "Belohnung" treffen die "Lionesses" in der Runde der letzten acht auf Frankreich, das in der Vorrunde nicht überzeugte und gegen die Schweiz nur mit viel Mühe ein vorzeitiges und blamables Ausscheiden verhinderte. Trotzdem: Die Nummer 3 der Welt ist seit mittlerweile 14 Spielen und fast einem Jahr ungeschlagen. Beim erstklassig besetzten SheBelieves Cup Anfang März setzte sich Frankreich 2:1 durch.

Die Überraschung

Das Überraschungsteam des Turniers ist Österreich. Der EM-Neuling nahm den Schwung des Startsiegs gegen die Schweiz mit und qualifizierte sich als Erster der Gruppe C für die Viertelfinals. Die Mannschaft von Dominik Thalhammer überzeugte mit Teamgeist, taktischer Disziplin und Effizienz im Abschluss. Mit seinen Auftritten löste das ÖFB-Team eine Euphorie aus. Knapp 900'000 TV-Zuschauer (Marktanteil 34 Prozent) sahen auf ORF den 3:0-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Island. Für die Partie gegen Spanien in Tilburg werden kurzfristig Fan-Reisen organisiert. Die Spielerinnen, von denen 14 in Deutschland tätig sind, träumen von einem Halbfinal-Duell gegen den grossen Nachbarn.

Die Viertelfinals in der Übersicht:

Frauen-EM in den Niederlanden. Viertelfinals. Samstag, 29. Juli. In Doetinchem, 18.00 Uhr: Niederlande - Schweden (Spiel 25). - In Rotterdam, 20.45 Uhr: Deutschland - Dänemark (Spiel 26).

Sonntag, 30. Juli. In Tilburg, 18.00 Uhr: Österreich - Spanien (Spiel 27). - In Deventer, 20.45 Uhr: England - Frankreich (Spiel 28).

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SDA-ATS