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Nach dem schweren Erdbeben in der indonesischen Provinz Aceh bitten die örtlichen Helfer dringend um medizinische Hilfe für über 700 teils schwer verletzte Menschen. 99 Menschen starben in dem Beben. Die Suche nach Verschütteten geht weiter.

KEYSTONE/AP/HERI JUANDA

(sda-ats)

Nach dem schweren Erdbeben mit fast hundert Toten in Indonesien haben die Behörden um Hilfe für die Versorgung der Verletzten gebeten. Mehr als 700 Menschen seien bei dem Beben teilweise schwer verletzt worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag mit.

Der Vizeverwaltungschef des am schlimmsten getroffenen Bezirks Pidie Jaya in der Provinz Aceh sagte, es fehle an Medikamenten und Ärzten. "Wir brauchen Chirurgen und Orthopäden, weil die meisten Verletzten Brüche erlitten haben", sagte Verwaltungsvize Said Mulyadi.

Die meisten der Verletzten hätten die Nacht im Freien verbracht, weil sie entweder nicht in ihre Häuser zurückkehren konnten oder aus Angst vor Nachbeben nicht wollten. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde auf 99 an.

Tausende Soldaten und Rettungskräfte suchten weiter in den Trümmern der eingestürzten Häuser nach möglichen Überlebenden. Dabei wurden Ortungsgeräte eingesetzt. Die Hoffnungen, noch Menschen lebend aus den Trümmern zu bergen, schwanden jedoch.

Erste Hilfslieferungen treffen ein

Erste Hilfslieferungen trafen in der Erdbebenregion ein, für Obdachlose wurden bereits Notunterkünfte errichtet. Es fehle aber noch an Nahrung, Trinkwasser, Medizin und Decken, sagte der Leiter der örtlichen Katastrophenschutzbehörde, Puteh Manaf.

Das Beben der Stärke 6,5 hatte am frühen Mittwochmorgen die Provinz Aceh im Norden von Sumatra getroffen und zahlreiche Häuser zerstört. Die Menschen dort leben noch mit der Erinnerung an die Katastrophe von Weihnachten 2004:

Damals hatte ein durch ein heftiges Seebeben ausgelöster Tsunami an den Küsten des Indischen Ozeans allein in Indonesien mehr als 170.000 Menschen in den Tod gerissen, viele davon in Aceh. Zehntausende weitere Menschen starben in anderen betroffenen Staaten, darunter in Thailand, Sri Lanka und Ind

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SDA-ATS