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Bei der Suche nach dem seit zwei Wochen vermissten Motorsegler setzen die Behörden jetzt auf den Zufall und die Schneeschmelze. In nächster Zeit führen Luftwaffe und Zürcher Kantonspolizei ihre Trainingsflüge im vermuteten Absturzgebiet durch.

Am vergangenen Dienstag hätten letztmals ein Superpuma der Armee und ein Helikopter der Zürcher Kantonspolizei Sucheinsätze geflogen, sagte Kapo-Sprecher Werner Schaub am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Seither sei die gezielte Suche unterbrochen.

Man warte auf die erste Schneeschmelze. Dann würden die Suchflüge "im Umfang wie zuvor" wiederaufgenommen. Bis zu sieben Helikopter hatten eine Woche lang nach dem Flugzeug gesucht.

Inzwischen halten Piloten von Armee und Kapo bei Trainingsflügen nach dem Flugzeug Ausschau. Die Übungsflüge führten deshalb jetzt in die Region Zürcher Oberland/Ricken SG/March SZ/Ybrig SZ.

In diesem Gebiet vermutet man den vermissten Piloten und sein Flugzeug. Die Suche nach dem kleinen, weissen Motorsegler in der teils unwegsamen und waldigen Gegend, wo zudem viel Schnee liegt, war bis anhin vergebens.

Am 10. April um 13 Uhr war der 63-jährige erfahrene Pilot aus dem Kanton Zug in Hausen am Albis ZH zu einem Rundflug gestartet. Damals herrschte Südföhn und damit eine bei Segelfliegern besonders beliebte Wetterlage. Das letzte Lebenszeichen des Piloten kam um 14 Uhr: Im Raum Hoch-Ybrig hatte er Funkkontakt mit einem Flugkollegen. Von Problemen war nicht die Rede.

SDA-ATS