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Der Schweizer Internationale Valon Behrami sorgt für Verwirrung. Der Tessiner sieht sich nach einem Telefonat mit Coach Vladimir Petkovic als Ausgeschlossener aus dem Team.

Petkovic plant, im Herbst in den Länderspielen im Rahmen der Nations League gegen Island und Belgien sowie in den Testpartien gegen England und Katar, einigen jungen Akteuren Einsatzchancen zu gewähren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich für künftige Aufgaben zu empfehlen.

Diese Absicht teilte Petkovic am Montag einigen bestandenen Nationalspielern mit. Der Coach wollte die betreffenden Kräfte aus erster Hand informieren und gleichzeitig über deren sportliche Zukunft sprechen.

Behrami nahm das Telefonat zum Anlass, via Twitter seine internationale Karriere für beendet zu erklären und in einem Interview mit dem Tessiner Fernsehsender RSI zu behaupten, er sei aus politischen Gründen aus dem Nationalteam ausgeschlossen worden.

"Vladimir Petkovic hat mich heute Mittag angerufen", sagte der Mittelfeldspieler, der 83 Mal für die Schweiz aufgelaufen ist, bei RSI. "Ich hatte gedacht, es sei ein Anruf aus Höflichkeit. Aber nein. Er telefonierte, um mir zu sagen, dass ich nicht mehr in dieser Mannschaft spielen werde. Behrami glaubte auch den Grund dafür zu kennen.

"Ich bin überzeugt, dass dies ein politischer Entscheid war." Seine in den letzten Jahren stetig gewachsene Rolle sei dafür verantwortlich. Er habe zuviel Macht im Team. Behramis Darstellung widerspricht Petkovic unmissverständlich. "Das ist allein mein Entscheid, und der basiert auf sportlichen Kriterien. Mit Politik hat das null und nichts zu tun."

Marco von Ah, der Mediensprecher des Schweizer Verbandes, bestätigte gegenüber dem Schweizer Fernsehen das Gespräch von Petkovic mit Behrami, bei denen es auch um dessen Zukunft gegangen sei. Ein Ausschluss des Spielers sei aber nicht vorgenommen worden. Ebenfalls habe der Trainer mit Blerim Dzemaili und Gelson Fernandes telefoniert. Die Gespräche mit diesen Spielern liess Petkovic unkommentiert.

Petkovic sprach in seinen Erklärungen weiter davon, dass es zu den Aufgaben und Kompetenzen eines Nationaltrainers gehöre, nach dem Abschluss eines Zyklus mit der WM-Teilnahme die Zukunft der Mannschaft zu planen. "Ich habe mir gewisse Überlegungen gemacht, mit einigen Spielern Kontakt aufgenommen, aber kein endgültigen Entscheide getroffen." Die Nations League biete jungen Spielern gute Gelegenheiten zur Bewährung. "Auf der Basis der dabei gewonnenen Erkenntnisse könne wir im Frühjahr 2019 die Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 planen."

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SDA-ATS