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Bei einer schweren Methangas-Explosion in einem russischen Kohle-Bergwerk sind 18 Menschen ums Leben gekommen. Fünf von 23 verschütteten Arbeitern konnten bei dem Grubenunglück nahe der Stadt Workuta gerettet werden.

Drei Verletzte kamen in ein Spital, zwei wurden ambulant behandelt, wie das Zivilschutzministerium am Montag mitteilte. Zuvor hatten sich mehr als 200 Arbeiter des Schachts in Sicherheit bringen können.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstosses gegen die Sicherheitsvorschriften. Warum sich das Methangas in 700 bis 800 Metern Tiefe entzündete, war zunächst unklar. Nach Darstellung der Staatsagentur Ria Nowosti war die Direktion des Bergwerks Anfang dieses Jahres ausgewechselt worden.

Präsident Wladimir Putin übermittelte sein Beileid und ordnete an, den Familien der Opfer zu helfen. Sie erhalten demnach jeweils umgerechnet rund 60'770 Franken.

Der Schacht "Workutinskaja" nordwestlich des Urals gehört zum Bergwerksbetreiber WorkutaUgol und ist Teil des Stahlkonzerns Severstal des Oligarchen Alexej Mordaschow, wie Ria Nowosti meldete. In der seit 1973 betriebenen Anlage kam es demnach zuletzt 1995 und 2002 zu Grubenunglücken mit jeweils fünf Toten.

Die Bergwerke der Ex-Sowjetunion gehören wegen oft veralteter Technik und ihrer extremen Tiefe zu den gefährlichsten der Welt. Vor drei Wochen kam es im sibirischen Steinkohlerevier im Kusnezker Becken zu einer Gasexplosion, bei der vier Bergarbeiter starben.

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SDA-ATS