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Bei mehreren israelischen Angriffen im Gazastreifen sind am Dienstag nach palästinensischen Angaben mindestens sieben Palästinenser getötet und 19 weitere zum Teil schwer verletzt worden.

Der israelischen Armee zufolge galten die Angriffe Terroristen sowie Zielen der radikal-islamischen Hamas. Die Angriffe seien eine Reaktion auf den Beschuss Israels vom Gazastreifen aus.

Nach Angaben der israelischen Armee schlugen seit Jahresbeginn mehr als 130 Granaten und Raketen aus dem Gazastreifen auf israelischem Gebiet ein, allein über 60 in der vergangenen Woche.

Nach Angaben des Chefs der Rettungsdienste in Gaza starben sieben Palästinenser, die meisten von ihnen Kinder, als ein Haus im östlichen Viertel Schadschaija von Gaza mit Artillerie beschossen wurde. Dabei seien auch Kinder getroffen worden, die dort Fussball spielten.

Am Abend seien drei weitere Palästinenser bei einem Luftschlag in Saitun südöstlich von Gaza getötet worden, teilte Abu Selmeya von den Rettungsdiensten in Gaza mit.

Palästinensische Raketen abefeuert

Zeugen hatten zuvor berichtet, ein unbemanntes israelisches Flugzeug habe eine Gruppe von Kämpfern angegriffen, die versuchten, vom grenznahen Schadschaija aus Raketen in Richtung Israel abzufeuern. Dabei wurde ein Palästinenser schwer verletzt, wie Ärzte mitteilten.

Stunden zuvor waren im selben Gebiet zwei Palästinenser durch den Beschuss israelischer Panzer verletzt worden. Am frühen Morgen war ein von Gaza aus abgefeuertes Geschoss im südiraelischen Eschkol in der Negev-Wüste niedergegangen. Dabei kam nach Angaben der israelischen Armee niemand zu Schaden.

Israelische Luftwaffe beschiesst Ziele

In der Nacht zum Dienstag hatte die israelische Luftwaffe Ziele in Gaza bombardiert. Darunter seien mehrere Schmugglertunnel sowie eine Polizeistation und Fabriken gewesen, sagte ein Armeesprecher. Nach palästinensischen Angaben gab es 17 Verletzte, darunter zwei Frauen und sieben Kinder.

Bewohner des Gazastreifens berichteten, sie hätten Anrufe des israelischen Militärs erhalten und seien aufgefordert worden, Einrichtungen der Hamas zu meiden.

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SDA-ATS