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Laurien van der Graaff läuft beim Sprint im Münstertal im Rahmen der Tour de Ski in den starken 5. Rang - und sagt, sie habe noch Reserven.

Das Podest verpasste die Davoserin nur um eine halbe Sekunde. Im Kampf um Rang 3 unterlag die Schweizerin den Norwegerinnen Heidi Weng und Kathrine Rolsted Harsem. Van der Graaff tauchte zum neunten Mal in ihrer Karriere im Weltcup in einem Sprint-Final auf. Und so hatte sie wieder einmal allen Grund zum Dtrahlen.

Im Januar 2015 hatte sich die Schweizerin im russischen Rybinsk letztmals für den Final der besten sechs eines Weltcup-Sprints qualifiziert und als 2. ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis herausgelaufen. Seither scheiterte ein Spitzenergebnis der 29-jährigen Bündnerin immer wieder an Kleinigkeiten. Vor drei Wochen in Davos schied sie im Viertelfinal trotz hervorragender Form unverschuldet wegen des Sturzes einer Konkurrentin aus.

"Ich fühle mich nicht ganz so spritzig wie in Davos", verriet die Bündnerin, die im Weltcup erst viermal besser klassiert war. "Ich habe zuletzt hart trainiert." Deshalb sei die Qualifikation recht zäh verlaufen. "Es ist noch nicht das Optimum, was ich kann, aber es tut gut, wieder mal ein einstelliges Resultat zu haben."

In Tschierv im Münstertal legte van der Graaff einen eigentlichen Steigerungslauf hin. Als 22. der Qualifikation musste sie sogar etwas um den Einzug in die K.o.-Runde zittern. Dort zeigte sie sich jedoch von Runde zu Runde stärker und hatte für einmal auch das nötige Quäntchen Glück. Den Halbfinal überstand sie als zweiter Lucky Loser über die Zeit.

Van der Graaff hatte geschickt taktiert und im Viertelfinal nicht mehr mit aller Macht den Sieg angestrebt. So konnte sie im ersten Halbfinal laufen, der meist der schnellere ist, wie sie erklärte. Deshalb hatte sie am Ende allen Grund zum Lachen.

Fähndrich auf der Suche nach Ellbogen und Instinkt

Den umgekehrten Weg erlebte Nadine Fähndrich. Die 21-jährige Luzernerin legte als Dritte nicht zum ersten Mal eine fulminante Qualifikation hin, schied aber wie immer im Viertelfinal aus. Als 21. lag sie am Ende noch einen Platz hinter Nathalie von Siebenthal. Der Berner Oberländerin, die im Gegensatz zu Fähndrich alles andere als eine Sprintspezialistin ist, gelang der beste Weltcup-Sprint ihrer Karriere. Sie hat sich damit in eine gute Position gebracht, um ihr Minimalziel von Platz 14 in der Gesamtwertung zu übertreffen.

"Ich bin voll und ganz zufrieden", sagte von Siebenthal. "Das war mein bester Sprint im Weltcup." Fähndrich schafft es hingegen nicht, trotz schneller Zeiten die Hürde Viertelfinals zu überstehen. "Es ist auch eine Frage der Ellbogen", weiss sie. "Mir fehlt der Renninstinkt." Noch, denn die Zentralschweizerin hat einen Entschluss gefasst: "Ich habe mit mir vereinbart, dass ich das mit den Ellbogen und dem Instinkt lernen kann."

Die Schwedin Stina Nilsson feierte einen Solo-Sieg. Sie setzte sich bereits früh mit Maiken Caspersen Falla ab und verhinderte so einen Dreifachsieg der Norwegerinnen.

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SDA-ATS