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Beiersdorf legt in diesem Jahr wegen hoher Investitionen in seine Kosmetiksparte eine Wachstumspause ein. Der deutsche Konzern teilte am Donnerstag bei der Präsentation seiner Bilanz für 2010 mit, der Umsatz werde im 100sten Jahr der Firmengeschichte stagnieren.

Erst im nächsten Jahr will Beiersdorf wieder durchstarten. Der Hersteller von Marken wie Nivea, Eucerin und La Prairie hatte im Dezember ein umfangreiches Programm aufgelegt und angekündigt, erfolglose Produkte aus seinem Sortiment zu streichen. Das kostet Geld und schmälert zunächst die Erlöse.

Im laufenden Jahr belasten zudem zusätzliche Investitionen in eine Werbekampagne mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag den Gewinn. In die Neuausrichtung seines Kerngeschäfts steckt Beiersdorf bis 2012 rund 270 Mio. Euro.

Probleme bereitet Beiersdorf vor allem das Geschäft auf dem Heimatmarkt in Europa, wo die Kosmetiksparte zwei Drittel ihres Umsatzes macht. Der zunehmende Preiskampf lässt die Margen sinken. Mit den Investitionen will Beiersdorf verlorenes Terrain zu Konkurrenten wie L'Oreal und Henkel zurückgewinnen.

Der Konzern mit über 21'000 Mitarbeitern macht 85 Prozent seines Umsatzes von zuletzt 6,2 Mrd. Euro mit Kosmetikartikeln. Die Klebstofftochter Tesa profitiert hingegen vom starken Industriegeschäft mit der Automobil- und Elektronikindustrie.

Beiersdorf hatte 2010 trotz eines höheren Umsatzes weniger verdient. Der Umsatz stieg um 3,1 Prozent auf 6,2 Mrd. Euro. Das Ergebnis nach Steuern fiel um mehr als 10 Prozent auf 326 Mio. Euro. Sondereffekte in Höhe von 120 Mio. Euro, die Wertberichtigungen in China sowie Sortimentsstraffungen betrafen, belasteten den Konzern.

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SDA-ATS