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Die allerletzten Besucher der Ausstellung"Ai Weiwei. D'ailleurs c'est toujours les autres" am Sonntag an der Derniere in Lausanne.

Keystone/EPA KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD

(sda-ats)

106'500 Besucher haben innert vier Monaten die Ai-Weiwei-Schau des Kantonalen Kunstmuseums Lausanne (MCBA) gesehen. Das sind mehr als doppelt so viele, wie 1993 der bisherige Rekordhalter Balthus verzeichnete. Etwa ein Fünftel der Besucher kam aus der Deutschschweiz.

"Das ist enorm und noch nie dagewesen", freute sich MCBA-Direktor Bernard Fibicher im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. "Alle unsere Vorhersagen wurden übertroffen". Häufig seien mehr als 1500 täglich registriert worden. Von den 60'000 Audio-Führern, die abgegeben wurden, waren 20 Prozent deutsch und 23 Prozent englisch.

Ein Grund für das starke Besucheraufkommen, welches die Ausstellung "Ai Weiwei. D'ailleurs c'est toujours les autres" generierte, war sicher auch der Gratis-Zutritt. Der Waadtländer Staatsrat wünschte, dass das MCBA sich diesbezüglich den anderen Museen des Palais de Rumine angleiche, die gratis sind.

Bevor das MCBA schliesst und 2019 auf der Plateforme 10 beim Hauptbahnhof wieder öffnet, hat es mit den Museen des Palais de Rumine kooperiert. Die 40 Ai-Weiwei-Exponate waren auf die verschiedenen Häuser verteilt: vom Museum für Archäologie und Geschichte, dem Museum für Naturgeschichte, dem Museum für Geologie und dem Münzkabinett bis zur Kantons- und Universitätsbibliothek.

Die Werke waren verstreut platziert, manche ultra-sichtbar, andere gut versteckt. Die Besucher wurden auf diese Weise zu einer Art Schnitzeljagd eingeladen. Es gebe viele Ausstellungen von Werken von Ai Weiwei, sagte Fibicher zur Erklärung, namentlich in den Nachbarländern. Deshalb habe man in Lausanne etwas Besonderes machen wollen.

Ai Weiwei, der die Eröffnung letzten September besuchte, bezeichnete die Schau als eine seiner schönsten.

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SDA-ATS