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Belinda Bencic scheitert an Luksika Kumkhum

Dieser Inhalt wurde am 17. Januar 2018 - 12:27 publiziert
(Keystone-SDA)

Für Belinda Bencic ist das Abenteuer am Australian Open in Melbourne zu Ende. Sie verliert in der 2. Runde gegen die thailändische Qualifikantin Luksika Kumkhum (WTA 124) 1:6, 3:6.

Nach ihrem Coup zum Auftakt gegen die Vorjahresfinalistin Venus Williams war Belinda Bencic von der internationalen Presse gefeiert worden. Sogar als Aussenseitern auf den Turniersieg wurde die ehemalige Nummer 7 der Welt gehandelt. Und in Anlehnung an Martina Hingis, der Siegerin von 1997 in Melbourne, wurde Bencic vor der Partie gegen Kumkhum vom Platzspeaker als "neue Swiss Miss" angekündigt.

Knapp eineinhalb Stunden später war Bencic zurück auf dem Boden der Realität. "Ich habe keine Lösung gefunden", sagte die 20-Jährige, die Kumkhum als für sie das schwierigst mögliche Los für die 2. Runde bezeichnete. "Ich wusste, dass sie eine für mich sehr unangenehme Spielerin ist und dass sie hier immer gut spielt."

Kumkhum, die Vor- und Rückhand doppelhändig schlägt, spielte in der Mittagshitze im Melbourne Park gross auf und setzte Bencic immer wieder unter Druck. Insgesamt gelangen der Thailänderin 30 Winner, als Lohn qualifizierte sie sich erstmals in ihrer Karriere an einem Major-Turnier für die 3. Runde.

Obwohl Bencic insgesamt nur vier Games gewann, war das Verdikt aber weniger deutlich, als es das Resultat vermuten lässt. In beiden Sätzen startete sie besser und schaffte gleich ein Break, danach musste sie aber ihrer Gegnerin jeweils das Spiel- und Tempodiktat überlassen. Symptomatisch war das letzte Game, als Bencic bei eigenem Aufschlag drei Matchbälle in Folge souverän abwehrte, beim vierten Matchball eine Rückhand aber (zu) einfach ins Netz schlug. Auch zuvor hatte sie in vielen umkämpften Games jeweils den Kürzeren gezogen.

Trotz des Ausscheidens zeigte sich Bencic nicht allzu sehr enttäuscht. Es gebe keinen Grund für negative Gefühle, sie habe viel mehr erreicht, als sie erwartet habe. "Klar, jede Niederlage schmerzt, aber ich habe in den letzten Wochen gut gespielt, bin gesund und habe keine Schmerzen." Zudem klettere sie in der Weltrangliste wieder in die Top 70. Ihr nächster Fixpunkt ist im Februar die Fed Cup-Partie in Prag, ehe die Turniere in Acapulco, Indian Wells und Miami folgen. "Nun gilt es mich aber zu erholen, wieder mehr zu trainieren und an der Kondition zu feilen."

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