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Das Filmfestival von Cannes hat den französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo am Dienstagabend mit einem Galaabend geehrt und ihm eine Goldene Palme für sein Lebenswerk verliehen. Der 78-Jährige zeigte sich in seiner Dankesrede gerührt.

Anschliessend wurde als Premiere der Dokumentarfilm "Belmondo, Itinéraire..." ("Belmondo, Lebensweg...") gezeigt. Die Festivalleiter Gilles Jacob und Thierry Frémaux würdigten "die Bandbreite, das Charisma und die Genauigkeit" von "Bébel", wie Belmondo in Frankreich liebevoll genannt wird.

Der Schauspieler stand schon im Alter von 20 Jahren auf der Theaterbühne. Vor mehr als 50 Jahren erlange Belmondo dann als adretter, kettenrauchender Haudegen in Jean-Luc Godards Film "A bout de souffle" (1960) Bekanntheit.

Weitere Rollen in Filmen wie Godards "Pierrot le fou" (1965) oder François Truffauts "La sirène du Mississippi" (1969) sowie weiteren Klassikern der 60er Jahre machten Belmondo zu einer der Ikonen des französischen Nouvelle Vague und zu einem der berühmtesten Stars Frankreichs überhaupt.

In den 1980er Jahren liess die Begeisterung für ihn nach, und der Filmstar wandte sich wieder dem Theater zu, wo er unter anderem den "Cyrano de Bergerac" verkörperte.

Es folgen nur noch wenige Kinofilme, darunter im Jahr 1998 "Une chance sur deux" ("Alle meine Väter") mit Alain Delon, der allerdings floppte. Zuletzt trat Belmondo seit einem Schlaganfall im Jahr 2001 nur noch sporadisch als Darsteller in Erscheinung.

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SDA-ATS