Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Nidwaldner Bergsenn AG muss für ihren "Heidi-Alpen Bergkäse" einen neuen Namen finden. Laut Bundesverwaltungsgericht ist der Wortbestandteil "Heidi-Alpen" für das nicht aus einem Sömmerungsgebiet stammende Produkt unzulässig.

Das Bündner Behörden hatten der Bergsenn AG vor rund einem Jahr verboten, ihr Produkt weiter als "Heidi-Alpen Bergkäse" zu verkaufen. Der Begriff "Heidi-Alpen" erwecke den Eindruck, dass der Käse von einer Alp stamme. Tatsächlich werde er aber in Untervaz und Savognin mit Milch aus der Bergzone hergestellt.

Das Bundesverwaltungsgericht hat diesen Entscheid nun bestätigt und die Beschwerde der Firma aus Ennetbürgen NW abgewiesen. Das Urteil kann innert dreissig Tagen noch ans Bundesgericht weitergezogen werden. Laut den Richtern in Bern verstösst die umstrittene Bezeichnung gegen die Berg- und Alpverordnung.

Keine Inländerdiskriminierung

Für Käse, der wie hier nicht aus einem Sömmerungsgebiet stamme, dürfe zwar ausnahmsweise ebenfalls der Begriff "Alpen" verwendet werden. Dann nämlich, wenn er sich allgemein auf den europäischen Gebirgszug der Alpen beziehe. Die hier gewählte Kombination "Heidi-Alpen" gehe aber darüber hinaus.

Erfolglos blieb auch das Argument der Firma, dass die Berg- und Alpverordnung Schweizer Käseproduzenten gegenüber ausländischen diskriminiere. Laut Gericht steht es auch Schweizer Herstellern frei, ihren Käse nach den weniger strengen EU-Richtlinien zu produzieren, was dann aber entsprechende Kennzeichnung erfordere.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.









The citizens' meeting

The citizens' meeting

1968 in der Schweiz

SDA-ATS