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Im Simplontunnel ist die Bergung des ausgebrannten Güterzuges unterbrochen worden. Die SBB will möglichst viel Kapazität für Güterzüge im Simplon schaffen, damit die seit dem Brand am Donnerstag aufgelaufenen Verspätungen aufgeholt werden können.

"In dieser Woche wird für die Bergung des ausgebrannten Zuges nichts mehr unternommen", sagte SBB-Sprecher Christian Ginsig am Dienstag der Nachrichtenagentur SDA. Mehrere Güterzüge warteten in Deutschland und in Italien darauf, den Simplon passieren zu können. Deshalb erhalte der Güterverkehr Priorität.

Weil für die Bergungsarbeiten eine der beiden Röhren vollständig gesperrt werden muss, können weniger Züge durch den Tunnel geführt werden, nämlich lediglich fünf pro Stunde statt wie zurzeit sieben, wie Ginsig ausführte. Die SBB will nun ein detailliertes Konzept erstellen, um den Unglückszug zu bergen.

Noch 9 Waggons im Tunnel

Umgesetzt werden kann es frühestens ab kommendem Montag, wie Ginsig sagte. Zurzeit befinden sich noch 9 der insgesamt 15 Waggons des Güterzuges im Tunnel. Sie müssten aufgeschnitten, angehoben, verladen und im Schritttempo aus dem Tunnel geschleppt werden, sagte Ginsig.

Abgeführt werden die havarierten Güterwagen trotz der längeren Distanz ins Freie in Richtung Norden. Der Hauptgrund dafür sei, dass in Brig genügend Platz zur Verfügung stehe, um die Wagen für die Ermittlungen abzustellen, sagte der SBB-Sprecher.

Zurzeit können fünf Güter- und zwei Personenzüge pro Stunde durch den Simplontunnel fahren. Um den internationalen und regionalen Verkehr zu kombinieren, fahren die internationalen Züge nicht durch den Tunnel. Reisende müssen zwischen Brig und Domodossola in Extrazüge umsteigen. Die Anschlüsse sind gewährleistet.

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SDA-ATS