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Arbeitskräfte in der Atomruine Fukushima haben am Dienstag die Bergung von rund 1500 Brennstäben aus dem Abklingbecken eines beschädigten Reaktorgebäudes fortgesetzt. Die Brennstäbe sollen Stück für Stück bis Ende 2014 in ein sichereres Becken umgelagert werden.

Das Gebäude war bei einer Wasserstoffexplosion in Folge des Erdbebens und Tsunamis vom 11. März 2011 schwer beschädigt worden. Das Becken liegt in rund 30 Metern Höhe. Bis zum Dienstagabend (Ortszeit) sollen 18 Brennstäbe in einen zylinderförmigen Stahlbehälter gehievt werden.

Zum Auftakt der Bergungsarbeiten waren am Vortag bereits vier Brennstäbe in den Behälter gehoben worden. Sobald der Container mit 22 Stäben gefüllt ist, wird er aus dem Becken geholt, dekontaminiert und mit einer Kran-Vorrichtung hinunter zur Erde gehievt. Lastwagen werden den Behälter dann in ein anderes Becken etwa 100 Meter entfernt transportieren, wo die Brennstäbe sicherer gelagert werden.

Das Herausholen von Brennstäben aus Abklingbecken ist normalerweise Routinearbeit in Atomkraftwerken. Die hohe Strahlenbelastung auf dem Gelände der Atomruine Fukushima und die Beschädigungen am Reaktorgebäude Nummer 4 erschweren die Bergung jedoch.

Bei der Wasserstoffexplosion 2011 waren Trümmerteile in das Abklingbecken gefallen. Zwar wurden grössere Brocken inzwischen entfernt. Doch befinden sich noch kleine Trümmerteile neben den Brennstäben. Sie könnten sich beim Herausziehen der Stäbe verkeilen.

SDA-ATS