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Bericht: Handgreiflichkeiten um Trumps Atomkoffer in Peking

Beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in der Grosse Halle des Volkes in Peking gerieten sich amerikanische und chinesische Geheimdienstleute in die Haare. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/ANDREW HARNIK

(sda-ats)

Amerikanische und chinesische Geheimdienstbeamte haben sich beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking Medien zufolge ein heftiges Gerangel um den Atomkoffer geliefert. Der Zwischenfall ereignete sich, als Trump die Grosse Halle des Volkes besuchte.

Nachdem Trump im November die Halle betreten hatte, verwehrten chinesische Sicherheitsbeamte dem US-Offizier mit dem Atomkoffer den Zutritt, wie die Nachrichten-Website Axios am Sonntagabend berichtete. Trumps Stabschef John Kelly sei daraufhin herbeigeeilt und habe den Delegationsmitgliedern empfohlen, einfach weiterzugehen.

Daraufhin sei es zu Handgreiflichkeiten gekommen, in deren Verlauf US-Geheimdienstler den chinesischen Wachmann niederrangen. Der Leiter des chinesischen Sicherheitsdienstes habe sich später für den Zwischenfall entschuldigt.

Der Atomkoffer, in den USA auch als "Football" bekannt, ist immer in unmittelbarer Nähe des jeweiligen US-Präsidenten. Mit ihm kann der Präsident nach Eingabe der entsprechenden Codes jederzeit das nukleare Arsenal der USA einsetzen.

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