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Nach dem Streik an den Berliner Flughäfen soll der Flugverkehr am Samstag wieder mehrheitlich normal ablaufen. Am Morgen wurde aber unter anderem ein Flug nach Zürich gestrichen. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/CLEMENS BILAN

(sda-ats)

Nach ihrem eintägigen Streik hat das Bodenpersonal die Arbeit an den beiden Berliner Flughäfen am Samstagmorgen pünktlich um 5 Uhr wieder aufgenommen. In Schönefeld sollten alle Flieger planmässig starten, in Tegel gab es am Samstagmorgen noch Ausfälle.

Die Streikmassnahmen an den Flughäfen Tegel und Schönefeld seien beendet, sagte am Samstagmorgen ein Sprecher der Flughafengesellschaft BER. Reisende sollten jedoch vor allem in den Morgenstunden noch mit vereinzelten Einschränkungen rechnen. Der Flugbetrieb dürfte sich aber recht schnell wieder normalisieren.

Laut Online-Auskunft waren in Tegel die ersten beiden Flüge am Samstag nach Amsterdam und Frankfurt (beide um 6 Uhr) sowie zwei Flüge um 6:45 Uhr nach Frankfurt und Zürich gestrichen, die restlichen Flüge sollten planmässig starten.

In Schönefeld gab es laut Website am Samstagmorgen keine Ausfälle mehr. In Tegel waren am Freitag inklusive Frachtflügen insgesamt 455 Verbindungen gestrichen worden, in Schönefeld waren es 204.

Die Gewerkschaft Verdi hatte die rund 2000 Beschäftigten des Bodenpersonals zum Streik aufgerufen. Der Ausstand dauerte vom Freitagmorgen 4.00 Uhr MEZ bis Samstagmorgen (5.00 Uhr). In einer Urabstimmung vor rund einer Woche hatten sich 98,6 Prozent der Verdi-Mitglieder für den Ausstand ausgesprochen.

Die Beschäftigten hatten die Arbeit wegen des andauernden Tarifstreits niedergelegt. Verdi fordert für die Arbeitnehmer einen Euro mehr pro Stunde bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr. Die Arbeitgeber hatten zuletzt eine Gehaltserhöhung um acht Prozent über drei Jahre angeboten, Verdi lehnte das jedoch ab.

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SDA-ATS