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Der 2009 eröffnete Berner Bärenpark soll mittel- und langfristig deutlich grösser werden als er heute ist. Die Verantwortlichen wollen damit die heute 6000 Quadratmeter grosse Anlage wirklich tiergerecht machen. Auch die Besucherinformation soll verbessert werden.

Der Direktor des Berner Tierparks Dählhölzli, Bernd Schildger, sagte am Donnerstag auf Anfrage, der Bärenpark in heutiger Form sei "nicht fertig". Das habe sich deutlich gezeigt, als Bärenvater Finn nach der Geburt der Jungbärinnen Berna und Ursina im Jahr 2010 von den beiden Töchtern habe getrennt werden müssen.

Viele Leute hätten sich damals gemeldet und gesagt, das Einzelgehege von Finn sei viel zu klein. Das sei offensichtlich. Nun gehe es darum, aus diesen Erfahrungen zu lernen und die Voraussetzungen zu schaffen, dass Bären auch in 25 und 50 Jahren noch mitten in Bern leben könnten. Die Bären seien schliesslich "die Attraktion" in Bern.

Sie müssten sich im Bärenpark wohl fühlen und zu diesem Wohlbefinden gehöre auch, dass sie sich reproduzieren könnten.

Details der geplanten Vergrösserung noch unbekannt

Wie viele Quadratmeter der vergrösserte Bärenpark aufweisen solle, sei noch unklar, sagte Schildger weiter, der damit eine Meldung der Zeitung "Der Bund" bestätigte. Es handle sich derzeit erst um eine Vision, die im Rahmen der regelmässig zu überarbeitenden Tierpark-Gesamtplanung entstanden sei.

Ziel sei es, diese Visionen weiterzuentwickeln und die Gesamtplanung im Frühling 2016 dem Berner Gemeinderat und dem Berner Stadtrat zur Diskussion vorzulegen. Der Berner Bärenpark gehört administrativ zum Tierpark Dählhölzli.

Im Berner Bärenpark leben heute Bär Finn, Bärin Björk und deren gemeinsame Tochter Ursina. Die andere Tochter Berna musste 2013 in einen Tierpark nach Bulgarien abgegeben werden, weil sie Mutter Björk ständig herumhetzte. Laut Schildger befinden sich die drei Bären derzeit noch mehr oder weniger in der Winterruhe.

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SDA-ATS