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Berner Börse: Nach weniger starkem Abfall nun kein Aufwind

Dieser Inhalt wurde am 30. Dezember 2009 - 09:51 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Nachdem die Berner Börse (BX) im Krisenjahr 2008 weniger herbe Verluste wie die grosse Schweizer Börse verkraften musste, ist der Berner Index für regionale Werte (BIRW) im Gegensatz zu den Leitindizes der Schweizer Börse 2009 sogar gesunken.
Im Vergleich zu den zwanzig grössten börsenkotierteten Aktienwerten der Schweiz, die 2009 um über 19 Prozent zulegen konnten (Swiss Market Index), haben die rund dreissig an der BX gehandelten Unternehmen geschwächelt. Ihr Börsenwert ist um fast 7 Prozent zurückgegangen.
Der BIRW, der alle an der Berner Börse gehandelten Titel abbildet, zählte am Dienstagabend 1846 Punkte. Vor Jahresfrist zählte der Index noch 1962 Punkte.
Zu reden gegeben haben an der BX im vergangenen Jahr insbesondere die Titel des Solarsystemherstellers 3S Industries. Der Wert deren Aktien verdoppelte sich im Laufe des Kalenderjahres beinahe, nicht zuletzt wegen der angekündigten Fusion des Unternehmens mit dem ebenfalls in der Solarbranche tätigen Meyer Burger.
Negativ entwickelt haben sich dagegen die Papiere des Getränkeproduzenten Thurella und der Immobiliengesellschaft Swiss Estates, deren Börsenkapitalisierung 2009 je rund um drei Viertel abnahm.
An der Berner Börse sind Unternehmen wie die Nahrungsmittelgruppe Hochdorf und der Büromaterialhersteller Biella, aber auch regionale Verkehrsunternehmen wie die Gondelbahn Grindelwald-Männlichen kotiert. Die Aktien gewisser Firmen, wie etwa jene der Berner Kantonalbank und von Swatch, werden sowohl an der SIX wie an der BX gehandelt.

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