Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern - Die SP-Parteileitung hat am Mittwoch Hearings mit den vier SP-Bundesratskandidatinnen durchgeführt. Favoritinnen gab sie anschliessend nicht bekannt. Am Abend wurden der freisinnige Nationalrat Johann Schneider-Ammann und SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga nominiert.
"Die Fraktion hat die Qual der Wahl", sagte SP-Fraktionschefin Ursula Wyss vor den Medien im Bern. Die Fraktion wird am Freitag die offiziellen Kandidatinnen nominieren. Nach dem Fraktionsvorstand hat sich auch die SP-Parteileitung für ein Zweierticket ausgesprochen.
Sollte die Bundesversammlung eine Kandidatin wählen, die nicht nominiert wurde, wird sie die Wahl nicht annehmen. Dies hätten alle vier Kandidatinnen versprochen, sagte SP-Präsident Christian Levrat.
Simonetta Sommarugas Kandidatur als Bundesrätin ist nun offiziell. Sie wurde am Abend in Bern vom Parteitag der SP Kanton Bern einstimmig nominiert. Sie ist eine von insgesamt vier SP-Kandidatinnen.
Der Parteitag der SP Kanton Bern folgte ihrem neuen Parteipräsidenten Roland Näf. Er hatte die Genossinnen und Genossen vor der Nomination aufgefordert, einen wuchtigen Aufruf an die Bundesversammlung zu senden, Sommaruga in die Landesregierung zu wählen.
Sommaruga skizzierte dann vor 187 Genossinnen und Genossen, weshalb sie für die SP in die Landesregierung will, um dort etwas zu bewegen.
Nun obliegt es am Freitag der Bundeshausfraktion, das Wahlticket zu bestimmen. Die Bundesratswahl findet am 22. September statt. An diesem Tag wird auch die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz geregelt.
Um die Nachfolge von Bundesrat Moritz Leuenberger bewerben sich neben Sommaruga die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Fehr, die St. Galler Nationalrätin Hildegard Fässler und die Basler Regierungsrätin Eva Herzog.
Die Berner Freisinnigen haben am Abend Nationalrat Johann Schneider-Ammann offiziell zuhanden der FDP Schweiz als Bundesratskandidat nominiert. Der 58-jährige Unternehmer gilt als Vertreter des Werkplatzes Schweiz.
Er stelle sich als Bundesratskandidat zur Verfügung, weil er einen wertvollen Beitrag zur Prosperität und zum Zusammenhalt im Land leisten wolle, sagte Schneider-Ammann vor der Parteiversammlung. Er stehe für Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Glaubwürdigkeit.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS