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Die Platten, mit denen der Ex-DJ sein Geld verdiente, wurden ihm letztlich zum Verhängnis. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

Ein ehemals national bekannter Ex-DJ aus der Region Bern ist am Freitag auch vom bernischen Obergericht der Anstiftung zu Brandstiftung und weiterer Delikte schuldig gesprochen worden. Allerdings reduzierte das Gericht das Strafmass.

Hatte die erste Instanz im November 2016 noch eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren ausgesprochen, senkte die zweite Instanz nun diese Dauer auf vier Jahre. Wie der vorsitzende Richter bei der Urteilsbegründung sagte, kam das Obergericht zum Schluss, nicht für alle vom Ex-DJ begangenen Delikte sei eine Freiheitsstrafe angezeigt.

Im seinem Fall genügten für gewisse Straftatbestände Geldstrafen, gerade angesichts der Tatsache, dass der Mann nicht vorbestraft sei. Keine Zweifel hegte das Gericht aber an der Täterschaft des Ex-DJs, obwohl dieser die Vorwürfe gegen ihn abgestritten hatte und es sich weitgehend um einen Indizienprozess handelte.

Im Wesentlichen ging es an den beiden Prozessen vor Regional- und Obergericht um eine Explosion und einen Brand in einer Lagerhalle bei Bern im Jahr 2012. Kurz vor diesem Brand hatte der Ex-DJ seine 13'000 Stück umfassende Plattensammlung dorthin verlegt. Er versicherte sie zuvor für 200'000 Franken.

Wenige Stunden vor dem Brand erkundigte er sich bei der Versicherung, ob ein Schaden auch wirklich gedeckt sei, und erhielt die Zusicherung. Dann gab der Mann nach Auffassung der nunmehr zwei Gerichte Bekannten den Auftrag, die Lagerhalle anzuzünden. Das Motiv waren finanzielle Probleme des Ex-DJs.

Den Brand legten die beiden Bekannten des Ex-DJs im Bereich der Plattensammlung, wobei sie die Explosion unbeabsichtigt verursachten. Beide wurden dabei verletzt. Sie sind wegen vorsätzlicher Brandstiftung verurteilt worden. Nur einer zog sein Urteil vors Obergericht weiter. Sein Schuldspruch ist am Freitag ebenfalls bestätigt worden.

Verurteilt wurde der Ex-DJ vom bernischen Obergericht neben der Anstiftung zu Brandstiftung auch wegen versuchten Betrugs, ungetreuer Geschäftsführung und Anstiftung zu falschem Zeugnis.

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