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Biel - Nach dem Ende des Bieler Rentnerdramas reicht es nach Überzeugung des bernischen Polizeidirektors Hans-Jürg Käser nicht aus, nur den Polizei-Einsatz kritisch zu durchleuchten. Auch die Stadt Biel müsse den Fall aufarbeiten, gab Käser der "NZZ am Sonntag" zu verstehen.
"Für die Polizei hat der Fall erst am 8. September angefangen", sagte Käser in dem Interview. "Es ist aber ebenso wichtig abzuklären, was vorher passiert ist." Es bestehe eine lange Vorgeschichte, die teilweise bei verschiedenen Stellen der Verwaltung aktenkundig gewesen sei.
Aufgrund der geltenden Rechtsordnung müsse man damit leben, dass auch heikle Daten nicht ohne weiteres zentral gesammelt würden oder gar zur Polizei gelangten, sagte Käser. Doch "nach Abschluss der Untersuchungen wird die Politik sich dieser Frage annehmen müssen."
Auch der Berner Polizeikommandant Stefan Blättler hatte im "Bund" vom Samstag auf "Verbesserungsbedarf" beim Austausch von Informationen hingewiesen. In den Polizeiakten sei im Fall des Rentners auf jeden Fall nicht alles gestanden, was anderswo bekannt gewesen sei.
Polizeidirektor Käser steht der Forderung nach einer Stelle, an der Informationen zu Querulanten zusammenlaufen, allerdings kritisch gegenüber. "Ich bin nicht für neue Instanzen und glaube nicht, dass sich der Bieler Rentner an einen Ombudsmann gewandt hätte", sagte Käser. "Wer sich auf gewaltfreiem Weg beschweren will, findet heute schon Ansprechpersonen."

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SDA-ATS