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Hunde im Kanton Bern müssen künftig nicht mehr um ihr Leben fürchten, wenn ihr Halter die Hundesteuer nicht zahlt: Der Regierungsrat will die "Todesstrafe für Hunde" abschaffen, wie er in Beantwortung zweier parlamentarischer Vorstösse mitteilt.

Das bernjurassische Dorf Reconvilier hatte Ende letzten Jahres säumigen Hundehaltern mit der Einschläferung ihrer Lieblinge gedroht und damit einen Aufschrei des Entsetzens weit über die Landesgrenzen ausgelöst. Der Gemeinderat berief sich auf das kantonale Gesetz über die Hundetaxe von 1903.

Der Erlass soll noch in diesem Jahr durch zeitgerechte Bestimmungen ersetzt werden, wie die bernische Regierung bereits im Januar ankündigte. Ein kantonales Hundegesetz soll in diesem Sommer in die Vernehmlassung geschickt werden.

Wie das Gesetz genau aussehen wird, lässt die Regierung in ihrer am Freitag veröffentlichten Antwort auf eine Motion von Thomas Fuchs (SVP/Bern) und eine Interpellation von Jean-Pierre Aellen (PSA/Tavannes) offen. Dass die Tötung von Hunden bei nichtbezahlten Hundesteuern "nicht mehr zeitgerecht" sei, stehe aber ausser Frage.

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SDA-ATS