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Der bernische Polizei- und Militärdirektor Hans-Jürg Käser hat Vorwürfe zurückgewiesen, der Kanton Bern habe die Finanzen im Asylbereich nicht im Griff. Die Kantonsverwaltung habe den Überlick über die Verwendung der 60 Mio. Franken Bundesgelder nicht verloren.

Es stimme auch nicht, dass dem Kanton Bern wegen fehlender Übersicht ein Verlust in zweistelliger Millionenhöhe drohe, sagte Käser am Montag an einer Medienkonferenz in Bern. Gestützt auf einen der Berner Tageszeitung "Der Bund" zugespielten Bericht hatten Anfang April verschiedene Medien über Kritik der bernischen Finanzkontrolle an Käsers Direktion berichtet.

Das Asylwesen gehört zur bernischen Polizei- und Militärdirektion. Die Finanzkontrolle ist ein unabhängiges Kontrollorgan. "Der Bund" sprach damals von einem "Chaos" bei den bernischen Asylfinanzen.

Käser räumt aber ein, dass im bernischen Amt für Migration und Personenstand (MIP) die Finanzflüsse transparenter werden müssen und das Controlling verstärkt werden muss.

Das sieht auch die Oberaufsichtskommission des bernischen Grossen Rats so. Sie teilte am Montag mit, sie werde die Umsetzung der Massnahmen in Käsers Direktion beaufsichtigen und erwarte regelmässige Berichte dazu.

Auch will die Kommission die Schnittstellen zwischen MIP und denjenigen Firmen und Organisationen untersuchen, welche im Auftrag des Kantons Bern Asylsuchende betreuen.

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SDA-ATS