Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Im Kanton Bern sollen Lehrkräfte und Kantonsangestellte bessere Löhne erhalten. Die bernische Regierung will damit verhindern, dass sich der Mangel an qualifiziertem Personal verschärft. Unter anderem sollen deshalb Lohnerhöhungen im Gesetz verankert werden.

Künftig sollen Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Bern wieder "einen ausreichenden jährlichen individuellen Gehaltsaufstieg haben", wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilte. Diesen Anspruch will die Regierung im revidierten Gesetz über die Anstellung der Lehrkräfte festhalten. Denn bisher entschied die Regierung jedes Jahr aufs Neue, wieviel Geld für Gehaltsaufstiege drin liegen konnte.

In einem weiteren Schritt will der Regierungsrat ermöglichen, die Löhne ab 2015 mit einem zusätzlichen individuellen Gehaltsaufstieg anzuheben. Dabei geht es darum, den Lohnrückstand gegenüber dem Arbeitsmarkt aufzuholen.

Kann-Formulierung

Betroffen sind hier die Lehrkräfte, die während der letzten rund 15 Jahren nicht wie geplant von Lohnanstiegen profitieren konnten. Wegen der schwierigen finanziellen Lage des Kantons Bern erwähnt der Regierungsrat diese Korrektur aber nur mit einer Kann-Formulierung.

Die Gesetzesrevision, die nun in die Vernehmlassung geht, passt zudem indirekt auch die Gesetzgebung für das Kantonspersonal an. Für den Lohnanstieg der Kantonsangestellten sieht die Revision Mittel im gleichen Umfang wie bei den Lehrern vor.

Wie bei den Lehrkräften sind auch bei den Kantonsangestellten die Rückstände zu den Löhnen des Arbeitsmarkts bei den 30- bis 45-jährigen am grössten. Ab 2015 sind auch für das Kantonspersonal zusätzliche Lohnanpassungen vorgesehen.

Als Arbeitgeber im Rückstand

Die Konkurrenzfähigkeit des Kantons Bern als Arbeitgeber sei in den letzten Jahren erheblich gesunken, begründete der Regierungsrat diese Schritte. In diese Lage sei der Kanton vor allem wegen der zu geringen individuellen Entwicklung der Gehälter geraten. Damit leisteten die Angestellten aber auch einen Beitrag zum Schuldenabbau.

SDA-ATS