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Salvador Dalis Zehn-nach-Zehn-Schnauz ist 28 Jahre nach seinem Tod immer noch tadellos in Form, wie die Exhumierung ergeben hat. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/ANTONIO LACERDA

(sda-ats)

Der Schnauz von Salvador Dalí ist mindestens ebenso berühmt wie seine Bilder - und auch so haltbar: Die Gerichtsmediziner, die nun den Leichnam Dalís exhumierten, stellten 28 Jahre nach seinem Tod fest, dass der weltberühmte Schnurrbart noch vollständig intakt ist.

Wie die Dalí-Stiftung am Freitag in Figueres weiter mitteilte, stand das gezwirbelte Schnurrbart-Haar bei der Öffnung des Sarges wie von Dalí gewünscht auf "zehn Uhr zehn".

Dalís Leichnam war nach dem Tod des 84-Jährigen in Januar 1989 einbalsamiert worden. "Er war mumifiziert und der Schnurrbart erhalten", berichtete der Generalsekretär der Stiftung, Lluis Peñuelas Reixach. Dies sei für alle ein "bewegender Moment" gewesen, sagte er.

Der Sarg Dalís war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag geöffnet worden, um DNA-Proben zu entnehmen, weil eine 61-jährige Spanierin behauptet, die Tochter des surrealistischen Malers zu sein. Ein DNA-Abgleich soll dies nun klären.

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SDA-ATS