Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

1000 neue Stellen kamen im 4. Quartal 2017 im Baugewerbe hinzu. Baustelle im Kanton Zürich. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Erstmals seit drei Jahren ist die Beschäftigung in der Industrie im Schlussquartal 2017 wieder gestiegen. Besonders stark fiel der Anstieg beim verarbeitenden Gewerbe aus. Gesamthaft wuchs die Beschäftigung innert Jahresfrist um 0,8 Prozent.

Gegenüber dem Vorquartal betrug der Anstieg 0,4 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Montag in seinem Beschäftigungsbarometer mitteilte. Der Indikator der Beschäftigungsaussichten kletterte um 1,2 Prozent nach oben und lag mit 1,04 Zählern so hoch wie seit dem zweiten Quartal 2014 nicht mehr.

Im vierten Quartal arbeiteten insgesamt 4,962 Millionen Beschäftigte im Industrie- und im Dienstleistungssektor. Das sind 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im sekundären Sektor (Industrie) wuchs die Beschäftigung um 0,7 und im tertiären (Dienstleistungen) um 0,9 Prozent.

In Vollzeitstellen belief sich das Beschäftigungsvolumen auf 3,846 Stellen, ein Wachstum von 0,6 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Deutlicher Anstieg im sekundären Sektor

Das erstmals seit drei Jahren registrierte Wachstum in der Industrie geht auf einen Anstieg um ein Prozent der Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe zurück. Dort kamen 6000 neue Stellen hinzu. Auch das Baugewerbe mit einem Wachstum um 0,2 Prozent und 1000 zusätzlichen Vollzeitstellen entwickelte sich positiv.

Bei den Dienstleistungen wuchs das Gastgewerbe mit 5000 Zusatzstellen oder 1,9 Prozent mehr Jobs am stärksten. Im Handel ging hingegen die Zahl der Stellen um 5000 oder 0,7 Prozent zurück.

Die Beschäftigung entwickelte sich im vierten Quartal 2017 in allen Regionen positiv. Im Jahresvergleich wuchs sie in der Ostschweiz um 0,3 und in der Zentralschweiz um 2,4 Prozent. In der Industrie ging die Beschäftigung im Grossraum Zürich und im Tessin um je 0,2 Prozent zurück. Der tertiäre Sektor beschäftigte überall mehr Leute.

Viele offene Stellen

Die Zahl der offenen Stellen kletterte gegenüber dem Vorjahr um 16,8 Prozent auf 62'100. Mehr offene Stellen gab es zum letzten Mal im zweiten Quartal 2011. Mehr Jobs gab es sowohl im sekundären als auch im tertiären Sektor, wobei allein die Industrie um 30,1 Prozent zulegte. Die Dienstleister suchten 13,2 Prozent mehr Personal.

Betriebe, die 72,3 Prozent der Gesamtbeschäftigung ausmachen, gaben an, ihren Personalbestand im zweiten Quartal beizubehalten. 10,7 Prozent wollten den Personalbestand steigern und 4,6 Prozent abbauen. 12,3 Prozent der befragten 18'000 Unternehmen beantworteten diese Fragen nicht.

Die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von gelernten Arbeitskräften nahmen im Jahresvergleich zu. 30,4 Prozent meldeten derartige Probleme und damit 1,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS