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Das Bundesgericht hat die Strafe für einen Basler Zahnarzt bestätigt, der einer jungen Patientin vier Backen- anstatt die Weisheitszähne gezogen hat. Dem Opfer seiner Fehlleistung muss er 6000 Franken Genugtuung zahlen.

Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt hatte den Zahnarzt 2010 der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gesprochen. Es verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 500 Franken. Zudem wurde er verpflichtet, der beim Eingriff 15 Jahre alten Patientin 6000 Franken Genugtuung zu zahlen.

Das Bundesgericht hat die Beschwerde des Zahnarztes nun abgewiesen. Er hatte lediglich die Strafzumessung beanstandet und argumentiert, sein Verschulden sei nur als leicht einzustufen. Er sei in der irrigen Vorstellung gewesen, die vier Backenzähne ziehen zu müssen.

Mit seiner Fehlbehandlung habe er auch keinen bleibenden Schaden angerichtet. Laut den Richtern in Lausanne ist die von ihren Basler Kollegen verhängte Strafe jedoch nachvollziehbar und ausreichend begründet. Das Appellationsgericht war zum Schluss gekommen, dass es sich nicht um eine entschuldbare Fehlleistung handle. (Urteil 6B_707/2010 vom 4.2.2011)

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SDA-ATS