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Im einzigen Samstag-Spiel der 10. Super-League-Runde versucht der FC Basel gegen GC, den Schwung aus der letzten Woche mitzunehmen. Die Gala gegen Benfica Lissabon soll keine Momentaufnahme bleiben.

Die Grasshoppers sollen für den FCB nicht zum Stolperstein werden. So einfach ist die Rechnung nach dem 5:0 gegen Benfica, dem höchsten Sieg in der Basler Champions-League-Geschichte. "Wir müssen gegen GC nachlegen, nur dann ist dieser Erfolg wertvoll", sagte Sportchef Marco Streller gegenüber der "Tageswoche".

Nach davor vier sieglosen Spielen hat Basel mit dem Erfolg im Klassiker gegen Zürich (1:0) und dem Kantersieg gegen Portugals Meister gezeigt, wozu er in "normaler" Verfassung fähig ist. Trainer Raphael Wicky wusste den "perfekten Abend" einzustufen - erst recht nach der Kritik, die auf ihn und den Verein in den Wochen davor niedergingen.

Super League als Basis für Gala-Abende

Deshalb legte Wicky den Fokus nach der Glanzleistung sogleich wieder auf die Super League. "Wenn wir auch weiterhin solche Abende wie am Mittwoch gegen Benfica erleben wollen, müssen wir die Hausaufgaben in der Schweizer Liga erledigen und mit dem Gewinn der Meisterschaft die Grundlage schaffen, um uns auch künftig für die Champions League qualifizieren zu können.

Im Letzigrund spielt der FCB ab 19.00 Uhr gegen die Grasshoppers, die unter Murat Yakin an Profil und an Punkten dazugewonnen haben. Sie gestalteten drei ihrer vier Spiele in Cup und Super League siegreich, in Thun holten sie in Thun ein 2:2 (nach zweimaliger Führung). "Der Showkampf kommt zur richtigen Zeit", sagte Yakin. "Wir sind in einer Phase, in der wir uns Selbstvertrauen erspielen konnten. Wir sind heiss darauf, eine Überraschung zu schaffen." Aktuell trennen die beiden Klubs auf den Rängen 4 (Basel) und 5 (GC) zwei Punkte.

Wicky wiederum wird die unter Yakin erstaunlich rasch erstarkten Hoppers nicht unterschätzen. "GC ist gut organisiert, gut auf Konter und gefährlich bei Standardsituationen."

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SDA-ATS