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Winterthur - Beim Winterthurer Industriekonzern Sulzer ist der Bestellungseingang 2009 um 24,3 Prozent auf 3,018 Mrd. Fr. eingebrochen. 2008 war allerdings noch ein Rekordniveau erzielt worden. 2010 rechnet Sulzer mit weiteren Rückgängen.
Dabei dürften sich einige Märkte aber stabilisieren, teilte das vom russischen Milliardär Viktor Vekselberg kontrollierte Unternehmen mit.
Vom Bestellungsrückgang waren alle Divisionen betroffen. Ohne Währungseffekte, Akquisitionen und Veräusserungen zu berücksichtigen, beträgt der Bestellungseinbruch für das vergangene Jahr 26,7 Prozent.
Die grösste Konzernsparte Pumpensysteme (Sulzer Pumps) musste einen Bestellungsrückgang von 22,9 Prozent auf 1,7 Mrd. Fr. einstecken. Bei Sulzer Metco mit dem Geschäftsbereich Oberflächentechnologie betrug das Minus 21,4 Prozent auf 545,5 Mio. Franken.
Die Sparte für Prozesstechnologie Chemtech sackte um 36,8 Prozent auf 498,4 Mio. Fr. ab. Besser ging es der kleinsten Division Turbinenwartungen (Turbo Services), wo die Bestellungen mit 278,3 Mio. Fr. um 9,8 Prozent tiefer liegen als im Vorjahr.
Sulzer startete Sparmassnahmen und setzt sie weiterhin "planmässig um", wie es weiter hiess. Bis Anfang 2011 baut Sulzer weltweit rund 1400 Stellen von 12'700 (Bestand Ende 2008) ab, davon gut hundert in der Schweiz.
Insgesamt sieht sich Sulzer trotz des Rückgangs gut positioniert. Die langfristigen Aussichten bezeichnete das Unternehmen als positiv. Die Schlüsselmärkte dürften sich aber nicht kurzfristig erholen, was 2010 zu einem weiteren Rückgang der Bestellungen führen dürfte.
Insbesondere betroffen sein dürften die Segmente Energieerzeugung und Kohlenwasserstoffverarbeitung bei Sulzer Pumps. Sulzer rechnet weiterhin damit, dass die Aktivitäten in Europa und Nordamerika gering bleiben, während sich die Schwellenländer stärker entwickeln dürften.

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SDA-ATS