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Besteuerung der Grenzgänger aus Italien wird überprüft

Dieser Inhalt wurde am 19. November 2009 - 17:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Bundespräsident Hans-Rudolf Merz setzt eine Arbeitsgruppe ein, um die Besteuerung der Grenzgänger aus Italien zu überprüfen. Er erfüllt damit eine Forderung der Tessiner Regierung, die er zu Gesprächen über die Steueramnestie in Italien empfing.
Die Schweiz erhebt auf den Löhnen der Grenzgänger eine Quellensteuer, deren Ertrag zu 40 Prozent an Italien fliesst. Der Bund will nun prüfen, ob dies ändern soll, wie Bundespräsident Merz vor den Medien sagte. An Österreich beispielsweise werden bloss 12,5 Prozent der Einnahmen überwiesen.
Merz diskutierte mit der Tessiner Regierung auch über andere mögliche Massnahmen. Er gab jedoch wenig Konkretes bekannt. Es müsse eine Gesamtlösung erarbeitet werden, betonte der Bundespräsident.
Die Tessiner Regierung war in einer Dreierdelegation nach Bern gereist: Regierungspräsident Gabriele Gendotti, Regierungsrat Luigi Pedrazzini sowie Regierungsrätin Laura Sadis nahmen an den Gesprächen teil. Wegen der Steueramnestie in Italien drohen dem Kanton Tessin Steuerausfälle in der Höhe von 100 Millionen Franken.

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