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Chinas Präsident Xi Jinping (2. v. r.) steigt bei seinem Staatsbesuch in Kehrsatz BE aus dem Sonderzug aus. (Archivbild)

KEYSTONE/POOL REUTERS/ARND WIEGMANN

(sda-ats)

Die offizielle Schweiz hat sich den zweitägigen Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping im vergangenen Januar etwas kosten lassen. Die Gesamtrechnung schlägt mit 523'519 Franken zu Buche.

Ein grosser Posten waren die Transportkosten von 263'483 Franken. Sie beinhalten Treibstoff und Fahrzeugmieten, wie "20 Minuten" am Mittwoch berichtete. Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte die Beträge. Die Fahrten mit dem Sonderzug der SBB allein kosteten 92'305 Franken.

Der hohe Gast und seine Entourage nächtigten im Hotel Bellevue Palace. Dies kostete den Bund 10'541 Franken. Das Staatsdiner, bei dem es grilliertes Schwein an Aargauer Whisky-Sauce mit Rüebli zu geniessen gab, kostete 42'265 Franken oder 485 Franken pro Person. In den Gesamtkosten nicht enthalten sind die Personal- und die Sicherheitskosten.

Aus dem 124-seitigen vertraulichen Programm, über das "20 Minuten" berichtete und das der Nachrichtenagentur sda vorliegt, geht auch hervor, wie detailliert der Staatsbesuch vorbereitet wurde. Die aufwendige Organisation und hohen Kosten sind indes für einen Staatsbesuch nicht unüblich, wie das EDA auf Anfrage mitteilte.

Die Gesamtkosten für den Besuch der chinesischen Delegation seien vor allem deshalb etwas höher als durchschnittlich, weil Präsident Xi während vier Tagen in der Schweiz weilte, normal sind deren zwei. Zudem seien insgesamt sechs Städte in fünf Kantonen besucht worden. Dort musste die Sicherheit dementsprechend angepasst werden.

Im Rahmen der Gespräche mit der chinesischen Delegation wurden im Januar zehn Abkommen und Vereinbarungen unterzeichnet, darunter eine Absichtserklärung zur Weiterentwicklung des seit Juli 2014 geltenden Freihandelsabkommens. Zudem trafen rund dreissig Vertreter der Schweizer Wirtschaft Chinas Staatschef am Rande des Staatsbesuchs zu einem Austausch.

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SDA-ATS