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Weniger Besucher zieht es ins Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds", um mit Berühmtheiten wie Daniel Craig, William Shakespeare, der britischen Königin Elizabeth II. oder Barack Obama zu posieren.

KEYSTONE/AP Invision/VIANNEY LE CAER

(sda-ats)

Weniger Besucher im Londoner Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds" machen dem Freizeitpark-Betreiber Merlin Entertainment zu schaffen. Der britische Konzern senkte am Donnerstag seine Gewinnziele für dieses Jahr und machte damit seine Aktionäre nervös.

Die Titel fielen an der Börse in London um bis zu 6,5 Prozent auf 438,90 Pence. Der Umsatz des nach Walt Disney zweitgrössten Betreibers von Vergnügungsparks wie "Legoland" und "Sea Life" stieg seit Anfang des Jahres zwar um 1,3 Prozent, wie Merlin erklärte. Es sei aber mit einer geringeren Ergebnismarge im Gesamtjahr zu rechnen.

Zuwächse in den Freizeitparks machten Umsatzrückgänge in den innerstädtischen Attraktionen wie "Madame Tussauds" und "London Dungeon" wett, wie Merlin-Chef Nick Varney betonte. Allerdings habe Merlin bislang nicht vom niedrigeren Pfund Sterling profitieren können. Die britische Währung war nach dem Votum der Briten für den EU-Ausstieg in den Keller gerauscht. Dadurch wurden Besuche von Touristen in Grossbritannien günstiger.

Merlin Entertainment rückte im vergangenen Jahr ins Rampenlicht, als bei einem Achterbahn-Unfall im britischen Vergnügungspark Alton Towers vier Teenager schwer verletzt worden waren.

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SDA-ATS