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Basler Staatsanwaltschaft warnt vor Betrüger aus dem Ausland. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Betrüger haben im Kanton Basel-Landschaft ihren Opfern in den vergangenen Monaten rund drei Millionen Franken aus der Tasche gezogen. Sie wurden mit angeblich lukrativen Finanzanlagen geködert.

Die Hauptabteilung Wirtschaftskriminalität der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft verzeichnete in den vergangenen Monaten erneut mehrere Betrugsfälle im Zusammenhang mit sogenannten "Cold Calls", wie sie in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Da die Täter meist aus dem Ausland und mit falschen Identitäten operierten, gestalteten sich die Ermittlungen schwierig. Die Staatsanwaltschaft rät zur Vorsicht und bittet um Beachtung der Warnsignale. Die erste Kontaktaufnahme der Täterschaft erfolge meistens unaufgefordert per Telefon.

Die oft deutsch oder englisch sprechenden Betrüger gäben sich als Finanzmakler aus und operierten mit falschen Rufnummern aus dem Ausland. Sie versprächen den Opfern hohe Renditen aus Finanzanlagen und verleiteten sie zu Kreditkartenzahlungen oder Geldüberweisungen auf ausländische Bankkonten - oftmals in Osteuropa oder Asien, schreibt die Baselbieter Staatsanwaltschaft.

Danach lassen die Betrüger den Opfern gefälschte Anlage- und Renditebestätigungen per E-Mail zukommen und pflegen weiterhin den Kontakt via Telefon, Skype oder E-Mail.

Professionelles Vorgehen

Teilweise richten die professionell agierenden Betrüger laut Staatsanwaltschaft aufwändige Internet-Handelsplattformen ein, auf denen sich die Opfer einloggen und auf ihren "Konten" ihre vermeintlichen Finanzanlagen und Gewinne überwachen können.

Nachdem die Opfer zu Beginn noch kleinere Beträge einzahlen und aufgrund der vermeintlichen Renditebestätigungen Vertrauen schöpfen, sind diese nach und nach bereit, grössere Beträge zu investieren.

Die Betrüger drängen die Opfer regelmässig zu weiteren Zahlungen mit der Begründung, dass unerwartete Probleme aufgetaucht seien, die mit Nachzahlungen ausgeräumt werden müssten, da das bereits bezahlte Geld sonst verloren sei, schreibt die Baselbieter Staatsanwaltschaft.

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