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Die Forderung nach einer Einheitskrankenkasse kommt in der Bevölkerung gut an. Derzeit würde die Initiative vom Stimmvolk wohl angenommen. Allerdings vermag das Volksbegehren noch wenig zu mobilisieren.

Weniger als ein Drittel der Bevölkerung würde sich heute sicher an der Abstimmung beteiligen, wie aus dem gfs-Gesundheitsmonitor 2013 hervorgeht.

Unter jenen, die abstimmen wollen, befinden sich die Befürworter einer Einheitskasse allerdings deutlich in der Mehrheit. Der Zustimmungswert liegt gemäss gfs bei 65 Prozent. Nur 28 Prozent würden ein Nein einlegen. Die Befürworter seien gegenwärtig besser mobilisiert als die Gegner, heisst es folglich im Gesundheitsmonitor.

Die Initiative "Für eine öffentliche Krankenkasse" verlangt eine einzige Krankenkasse für die Grundversicherung. Private Kassen müssten sich aus dem Geschäft der obligatorischen Grundversicherung zurückziehen und sich auf den Bereich der Zusatzversicherungen konzentrieren. Für das Begehren machen sich unter anderem die SP und die Grünen stark.

Hohe Zufriedenheit mit Gesundheitssystem

Die Umfrage des Forschungsinstituts gfs im Auftrag des Branchenverbandes Interpharma zeigt ausserdem eine hohe Zufriedenheit mit dem Schweizerischen Gesundheitswesen. 76 Prozent der Stimmberechtigten haben von diesem einen sehr oder eher positiven Eindruck.

Damit wurde der bisher höchste Zustimmungswert aus dem Jahr 2008, als sich 68 Prozent positiv zum Gesundheitssystem geäussert hatten, übertroffen.

Ein Jahr nach dem Nein zur Managed-Care-Vorlage, die eine Senkung der Gesundheitskosten zum Ziel hatte, sind die Befragten offenbar eher bereit für Massnahmen zur Kostensenkung. So ist ein Verzicht auf die freie Spitalwahl gemäss Gesundheitsmonitor kein Tabu mehr.

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SDA-ATS