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Fussball - Die Grasshoppers sind massiv verärgert darüber, dass sie im heutigen Heimspiel gegen Thun (und vielleicht noch länger) auf Stammkeeper Roman Bürki verzichten müssen.
Diese Pressemitteilung vom späten Donnerstagnachmittag hatte für Aufruhr gesorgt. Nachdem Roman Bürki vom Disziplinarrichter der Swiss Football League wegen einer groben Unsportlichkeit gegen Luzerns Pajtim Kasami mit drei Spielsperren belegt worden war, reagierten die Grasshoppers kurz darauf mit einer scharfen Antwort. GC schlug in einem Communiqué raue Töne an. "Skandalentscheid der SFL". Der Unmut kam schon im Titel zum Ausdruck. Bei den Grasshoppers sei man empört, hiess es weiter. Sie bemühten bei der Untersuchung des "Tathergangs" andere Interpretationen.
Bei den Grasshoppers enerviert man sich darüber, dass die SFL mit der Sperre gegen Bürki in die Kompetenz des Schiedsrichters eingreife. Hänni habe ja hinterher bestätigt, die fragliche Situation gesehen zu haben, und die Pfeife sei stumm geblieben. Somit sei durch die SFL ein Tatsachen-Entscheid abgeändert und ein Präzedenzfall geschaffen worden. Bürki eine grobe Unsportlichkeit anzuhängen sei eine "krasse Fehlbeurteilung". Es habe sich um eine Reflex-Aktion des Goalies gehandelt, bei der keine böse Absicht vorgelegen habe.
GC-Trainer Uli Forte blieb vor dem Duell mit Thun nichts anderes übrig, als die heutige Sperre, gegen die es keine Rekursmöglichkeit gibt, zu akzeptieren. Zweifellos stellt Bürkis Absenz eine Hypothek dar. Der 22-Jährige hat im bisherigen Meisterschaftsverlauf noch keine Spielminute verpasst. Er gilt als wichtiger Bestandteil der statistisch besten Defensive der Liga. Bürkis Out führt dazu, dass Routinier Davide Taini heute zu seinem Super-League-Debüt in dieser Saison kommt. Forte sagt: "Es ist schade, dass Roman jetzt ausfällt, weil er sehr gut in Form ist. Dies ist für uns ein herber Verlust. Aber ich bin überzeugt, dass er gut ersetzt wird. Davide ist parat. Er verfügt über viel Erfahrung."
Die letzte Niederlage in einem Ernstkampf kassierten die Grasshoppers ausgerechnet gegen Thun. Im Berner Oberland unterlagen die Zürcher am 30. März mit 0:1. GC-Trainer Uli Forte sagt, dass sich damals zu viele von seinen Spielern unter ihrem normalen Leistungsniveau bewegt hätten. Thun befindet sich seit jener Partie auf einem Höhenflug. Es gab zuletzt zehn Punkte aus vier Spielen.
Im zweiten Spiel von heute Samstag (19.45 Uhr) empfängt der Tabellenletzte Servette den FC Sion. Dieser ist seit fünf Runden ungeschlagen; allerdings gab es in dieser Zeitspanne viermal ein Remis. Servette wiederum hat seine letzten drei Meisterschafts-Heimspiele allesamt verloren.

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SDA-ATS