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Noch wenige Schweizer Internetnutzer bezahlen mit Smartphones. (Archiv)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Nur wenige Schweizer Internetnutzende setzen regelmässig FinTech-Anwendungen ein. Damit liegt die Schweiz unter dem weltweiten Durchschnitt von 33 Prozent. In Schwellenländern hat man dagegen weniger Berührungsängste mit modernen Technologien.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens EY. Demnach verwenden knapp 30 Prozent aller Internetnutzer hierzulande regelmässig FinTech-Produkte wie etwa Bezahl-Apps oder Online-Kreditplattformen.

Am offensten sind die Schweizer gegenüber Geldtransfers und dem Bezahlen mithilfe von FinTech-Produkten. 52 Prozent der Umfrageteilnehmer haben entsprechende Dienste heruntergeladen und wenden diese auch an.

Mit 69 Prozent der Befragten werden FinTechs in China am meisten genutzt. Darauf folgen Indien (52 Prozent), Grossbritannien (42 Prozent) und Brasilien (40 Prozent).

Auf den letzten Rängen finden sich hoch entwickelte Volkswirtschaften wie Belgien/Luxemburg (13 Prozent), Japan (14 Prozent) und Kanada (18 Prozent).

Die Nutzer von FinTech-Angeboten sind in der Regel jung, gut ausgebildet und gut verdienend, wie die Studie weiter zeigt. In der Schweiz werden FinTech-Anwendungen quer durch die Bevölkerungsschichten verwendet. Nur bei den über 75-Jährigen und bei Einkommen von über 150'000 Franken werden die Technologien weniger eingesetzt.

Für die Untersuchung hat EY rund 22'000 Personen aus 20 Ländern befragt. Aus der Schweiz haben gut 1000 Personen an der Umfrage teilgenommen. FinTech steht laut EY für moderne, zumeist digitale Technologien im Finanzdienstleistungsbereich.

SDA-ATS