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Bezirksgericht Bülach befragt Zeugen im Fall Schwarzenbach

Der Zürcher Milliardär und Dolder-Besitzer Urs E. Schwarzenbach wehrt sich vor dem Bezirksgericht Bülach gegen eine Millionenbusse wegen Mehrwertsteuerhinterziehung. (Archivbild)

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Der Prozess gegen den Zürcher Milliardär und Dolder-Hotelier Urs E. Schwarzenbach wegen mutmasslichem Kunstschmuggel geht in die nächste Runde: Das Bezirksgericht Bülach befragt heute Mittwochnachmittag einen Zeugen.

Das Gericht war an der Hauptverhandlung von Ende November noch nicht bereit, ein Urteil zu fällen - und unterbrach die Verhandlung: Das Verfahren sei noch nicht spruchreif, sagte der Richter damals. Zuerst müsse noch ein Zeuge - eine Person der Zollfahndung - befragt werden.

Diese Befragung findet heute Mittwochnachmittag statt. Anschliessend können sich die Parteien dazu äussern. Mit einem Urteil ist am Mittwoch noch nicht zu rechnen, wie es von Seiten des Bezirksgerichts auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hiess.

Milliardär soll Kunst geschmuggelt haben

Die Oberzolldirektion wirft dem 69-jährigen Milliardär, Kunstsammler und Dolder-Hotelier vor, rund 200 Kunstgegenstände unverzollt oder mit zu niedrigem Wert in die Schweiz eingeführt zu haben. Insgesamt geht es um 123 Fälle von Nichtanmeldung und 27 von Falschanmeldung.

Die Oberzolldirektion hat Urs E. Schwarzenbach deshalb wegen mehrfacher Mehrwertsteuerhinterziehung eine Busse von vier Millionen Franken aufgebrummt. Zudem muss er Mehrwertsteuern von über zehn Millionen Franken plus Zins nachbezahlen.

Der Kunstsammler wehrt sich gegen die Busse - weshalb es am Bezirksgericht Bülach Ende November zu einem zweitägigen Prozess kam. Dort forderte er einen Freispruch.

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