Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Das Bezirksgericht Zürich hat einen Kreditkartenbetrüger zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten und einer Busse von 1500 Franken verurteilt. Der 26-jährige Brite bestellte mit fiktiven Anträgen zahlreiche Kreditkarten und plünderte sie bis zur Bezugslimite.

Der umfassend geständige Finanzberater betrog im vergangenen Frühling mehrere Kreditkartenunternehmen um insgesamt 165'000 Franken. Betroffen waren die UBS Card Center, die Viseca Card Services SA, die Swisscard AECS AG und die Cornèr Bank.

Zusammen mit zwei mutmasslichen Komplizen täuschte er bei den Unternehmen Kreditwürdigkeit vor, bestellte diverse Karten und bezog danach Geld, bis das Limit erreicht war. Für die Bonitätsprüfung schickte er den Kreditkarten-Firmen gefälschte Arbeitsverträge und Ausweiskopien von fremden Personen.

Verurteilter will in Zürich eigene Firma gründen

Mit dem gleichen Trick erschlich er sich in Zürich auch eine Aufenthaltsbewilligung. Er gab sich mit einem gefälschten Arbeitsvertrag als Mitarbeiter der japanischen Nomura Bank aus. Dem Kanton Zürich muss er dafür nun 3511 Franken bezahlen. Zudem speichert die Polizei sein DNA-Profil.

Der Brite wurde gleich nach der Urteilseröffnung aus der Sicherheitshaft entlassen. Fast ein halbes Jahr verbrachte er hinter Gittern. Gemäss eigenen Angaben will er weiterhin in Zürich bleiben und hier eine eigene Firma gründen.

SDA-ATS